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Neue Studie über

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Trauerstörungen bei Haustierbesitzern

Die Trauer um einen verlorenen Menschen ist in der Gesellschaft anerkannt – die Trauer um ein verlorenes Tier nicht wirklich. Wer ein Tier verabschieden musste, weiß um die oft verständnislosen Reaktionen der Mitmenschen, wenn die Trauer groß ist und vor allem bleibt.

Eine unbewältigte Trauer bzw. eine anhaltende Trauerstörung nennen Fachleute Prolonged Grief Disorder (PGD). Diese als psychische Erkrankung geltende „Störung“ wird Trauernden attestiert, die über den Tod geliebter Menschen nicht hinwegkommen und mitunter sogar Jahre unter dem Verlust schwer leiden.

Nun hat ein irischer Psychologie Professor eine Studie initiiert und herausgefunden, dass auch der Verlust eines Tieres Menschen in eine PGD stürzen können. Die Trauerstörung äußere sich in überwältigter Trauer, Sehnsucht, Wut und der Unfähigkeit, den Verlust zu akzeptieren. Die Bewältigung des Alltags sei kaum noch möglich, der soziale Rückzug begleitend.

Professor Philip Hyland von der Maynooth University in Ireland möchte durch seine Studie ein Umdenken anstoßen:

  • Die Trauer um ein Tier sollte genauso ernst genommen werden wie die Trauer um einen Menschen
  • die diagnostischen Leitlinien für die PGD sollten entsprechend erweitert werden
  • der Ausschluss von Tierverlusten sei aus psychologischer und evolutionärer Sicht nicht mehr zu rechtfertigen, er sei wissenschaftlich verfehlt und menschlich kalt, so sein Fazit.

Die englischsprachige Studie erschien im Fachjournal PLOS One

https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0339213

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Der Sonne ausgesetzt!

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Schafe an Küsten ohne Schutzhütten

Schafen ziehen über Deiche, darüber der blaue, wolkenlose Himmel. Eine Idylle?

Nein, denn auf Deichen dürfen keine Unterstände errichtet werden. Das bedeutet, dass die weidenden Schafe ungeschützt der Sonneneinstrahlung und der Hitze ausgesetzt sind.

Entlang der Ost- und Nordsee werden viele Schafen auf den Deichen ohne Möglichkeit gehalten, der Sonne und der Hitze zu entkommen. Keine Hütte, kein Unterstand, kein Schatten-spendender Baum – im Angesicht des Klimawandels mit früh im Jahr einsetzenden Hitzewellen, längerer Sonnendauer und größerer Trockenheit können Schafe nicht mehr wie noch vor Jahrzehnten gehalten werden, so unser Appell.

Die Anforderungen an die Schafhaltung beinhalten das Bereitstellen von Unterkünften bei Hitze, Kälte und Regen, doch die Realität sieht anders aus! Immer wieder erhalten wir Hinweise von Urlaubern, dass Schafe unter der Hitze leiden, schwer atmend am Boden liegen, es weder Wasser noch Schutzhütten auf Baum-losen Weiden oder eben Deichen gibt.

Wir bringen alle Meldungen bei den zuständigen Veterinärämtern zur Anzeige und hoffen, dass die jeweiligen Behörden ihrem Auftrag zur Kontrolle zügig nachkommen. Wir haben ebenfalls die Umweltministerien der Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein...

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Petition gegen Tierversuchsgesetz

Der Verein Ärzte gegen Tierversuche hat gemeinsam mit anderen Tierschutzvereinen eine Bundestagspetition gegen das geplante Tierversuchsgesetz gestartet, mit dem so genannte Versuchstiere aus dem Tierschutzgesetz herausgelöst werden sollen.

Es droht eine massive Verschlechterung des ohnehin schon unzureichenden rechtlichen Schutzstatus für Millionen von Mäusen, Ratten, Kaninchen, Hunden, Fischen, Schweinen, Affen und anderen in Versuchen eingesetzten Tierarten. Unter anderem geht es um 

  • die Legalisierung des systematischen Tötens sogenannter „Überschusstiere“ aus wirtschaftlichen Gründen
  • eine Vereinfachung der Genehmigungsverfahren und eine deutliche Reduktion der behördlichen Prüftiefe und -befugnisse
  • die Erleichterung von Qualzucht sowie betäubungslosen Eingriffen, Amputationen und Tötungen
  • der Wegfall der Pflicht zur verhaltensgerechten Unterbringung von Tieren in Laboren

Hier geht es zur Bundestagspetition

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