Die Aktuelle Ausgabe 2/2026
Informieren Sie sich, was der BVT für Tiere tut, für welche Ziele der Verband kämpft und wie Sie dabei aktiv mithelfen können.
Die Trauer um einen verlorenen Menschen ist in der Gesellschaft anerkannt – die Trauer um ein verlorenes Tier nicht wirklich. Wer ein Tier verabschieden musste, weiß um die oft verständnislosen Reaktionen der Mitmenschen, wenn die Trauer groß ist und vor allem bleibt.
Eine unbewältigte Trauer bzw. eine anhaltende Trauerstörung nennen Fachleute Prolonged Grief Disorder (PGD). Diese als psychische Erkrankung geltende „Störung“ wird Trauernden attestiert, die über den Tod geliebter Menschen nicht hinwegkommen und mitunter sogar Jahre unter dem Verlust schwer leiden.
Nun hat ein irischer Psychologie Professor eine Studie initiiert und herausgefunden, dass auch der Verlust eines Tieres Menschen in eine PGD stürzen können. Die Trauerstörung äußere sich in überwältigter Trauer, Sehnsucht, Wut und der Unfähigkeit, den Verlust zu akzeptieren. Die Bewältigung des Alltags sei kaum noch möglich, der soziale Rückzug begleitend.
Professor Philip Hyland von der Maynooth University in Ireland möchte durch seine Studie ein Umdenken anstoßen:
Die englischsprachige Studie erschien im Fachjournal PLOS One
https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0339213
Schafen ziehen über Deiche, darüber der blaue, wolkenlose Himmel. Eine Idylle?
Nein, denn auf Deichen dürfen keine Unterstände errichtet werden. Das bedeutet, dass die weidenden Schafe ungeschützt der Sonneneinstrahlung und der Hitze ausgesetzt sind.
Entlang der Ost- und Nordsee werden viele Schafen auf den Deichen ohne Möglichkeit gehalten, der Sonne und der Hitze zu entkommen. Keine Hütte, kein Unterstand, kein Schatten-spendender Baum – im Angesicht des Klimawandels mit früh im Jahr einsetzenden Hitzewellen, längerer Sonnendauer und größerer Trockenheit können Schafe nicht mehr wie noch vor Jahrzehnten gehalten werden, so unser Appell.
Die Anforderungen an die Schafhaltung beinhalten das Bereitstellen von Unterkünften bei Hitze, Kälte und Regen, doch die Realität sieht anders aus! Immer wieder erhalten wir Hinweise von Urlaubern, dass Schafe unter der Hitze leiden, schwer atmend am Boden liegen, es weder Wasser noch Schutzhütten auf Baum-losen Weiden oder eben Deichen gibt.
Wir bringen alle Meldungen bei den zuständigen Veterinärämtern zur Anzeige und hoffen, dass die jeweiligen Behörden ihrem Auftrag zur Kontrolle zügig nachkommen. Wir haben ebenfalls die Umweltministerien der Bundesländer Niedersachsen und Schleswig-Holstein...
Der Verein Ärzte gegen Tierversuche hat gemeinsam mit anderen Tierschutzvereinen eine Bundestagspetition gegen das geplante Tierversuchsgesetz gestartet, mit dem so genannte Versuchstiere aus dem Tierschutzgesetz herausgelöst werden sollen.
Es droht eine massive Verschlechterung des ohnehin schon unzureichenden rechtlichen Schutzstatus für Millionen von Mäusen, Ratten, Kaninchen, Hunden, Fischen, Schweinen, Affen und anderen in Versuchen eingesetzten Tierarten. Unter anderem geht es um
Wenn Sie auf die Titel klicken, öffnen sich die Infoblätter zum Lesen und Downloaden