Die Aktuelle Ausgabe 2/2026
Informieren Sie sich, was der BVT für Tiere tut, für welche Ziele der Verband kämpft und wie Sie dabei aktiv mithelfen können.
Die Trauer um einen verlorenen Menschen ist in der Gesellschaft anerkannt – die Trauer um ein verlorenes Tier nicht wirklich. Wer ein Tier verabschieden musste, weiß um die oft verständnislosen Reaktionen der Mitmenschen, wenn die Trauer groß ist und vor allem bleibt.
Eine unbewältigte Trauer bzw. eine anhaltende Trauerstörung nennen Fachleute Prolonged Grief Disorder (PGD). Diese als psychische Erkrankung geltende „Störung“ wird Trauernden attestiert, die über den Tod geliebter Menschen nicht hinwegkommen und mitunter sogar Jahre unter dem Verlust schwer leiden.
Nun hat ein irischer Psychologie Professor eine Studie initiiert und herausgefunden, dass auch der Verlust eines Tieres Menschen in eine PGD stürzen können. Die Trauerstörung äußere sich in überwältigter Trauer, Sehnsucht, Wut und der Unfähigkeit, den Verlust zu akzeptieren. Die Bewältigung des Alltags sei kaum noch möglich, der soziale Rückzug begleitend.
Professor Philip Hyland von der Maynooth University in Ireland möchte durch seine Studie ein Umdenken anstoßen:
Die englischsprachige Studie erschien im Fachjournal PLOS One
https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0339213
Don ist eine Deutsche Dogge und wiegt stattliche 78 Kilo. Er stammt aus einer schlechten Haltung mit mehreren kleinen Hunden und einer Katze, wurde sichergestellt und in die Obhut des Tierheims gegeben.
Don ist menschenbezogen, läuft sehr gut an der Leine und braucht aufgrund seiner Größe entsprechend kräftige Menschen, die ihn führen können und sich darüber hinaus mit der Rasse auskennen.
Der eindrucksvolle Rüde wird seit Juli im Tierheim versorgt. Er ist 7,5 Jahre alt, nicht kastriert und lässt sich beim Umgang mit Artgenossen von seiner Sympathie leiten.
Das Bundesargraministerium hat seinen Haushaltsentwurf für das kommende Jahr vorgelegt. Der Rotstift wird bei allem angelegt, was Tier, Umwelt und Natur gut tun würde, unter dieser Regierung aber keine Chance erhält.
Weniger Geld für die geplanten Stallumbauprogramme, die Tieren ein artgerechteres Leben ermöglichen würden, Kürzungen im Bereich des Ökolandbaus und der Biodiversität - dafür weitere Zuschüsse für die eigenständige Sozialversicherung der Landwirte. Über 60% des Agraretats gehen bereits für die Sozialversicherung der Branche drauf, hinzu kommen Agrarsubventionen der EU und Vergünstigungen wie der Agrardiesel.
Dass Alois Rainer einem Mehr an Tierwohl kaum Stellenwert einräumen würde, war Tierschützern klar, doch die aktuelle politische Lage (hohe Energiekosten, Trockenheit, Preisdruck auf dem Fleischmarkt) führt nun deutlich wahrnehmbar zu weiteren Rückschritten im Tierschutz.
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