Die Aktuelle Ausgabe 3/2025
Informieren Sie sich, was der BVT für Tiere tut, für welche Ziele der Verband kämpft und wie Sie dabei aktiv mithelfen können.
Aufruf zur 16. "Wir haben es satt!"-Demo am 17.01.2026
Haltung zeigen!
Für eine zukunftsfähige Landwirtschaft weltweit
Wir leben in einem System, in dem die Agrarindustrie profitiert, während die bäuerliche und ökologische Landwirtschaft verliert.
Auf der einen Seite stehen Milliarden-Gewinne von Agrochemiekonzernen, Patente auf Saatgut und Investor*innen, die mit Ackerland spekulieren. Der Umbau der Tierhaltung stockt – und es gibt keine verpflichtende und umfassende Haltungskennzeichnung, obwohl sich die meisten Menschen für mehr Transparenz aussprechen. Die industrialisierte Tierhaltung heizt wiederum die Klimakrise weiter an: Das aktuelle Ernährungssystem ist weltweit für mehr als ein Drittel der Treibhausgasemissionen verantwortlich. Zugleich setzt die Agrarindustrie auf Gentechnik und vereinfachte Pestizidzulassungen – und gefährdet damit unsere natürlichen Lebensgrundlagen....
Es begann alles so hoffnungsvoll: Eine Familie aus Niedersachsen entdeckte den Junghund online in einem rumänischen Tierheim und beratschlagte. Sollte man den jungen Rüden aufnehmen?
Als Milo dann bei der Familie einzog, von der Ersthündin begeistert begrüßt, verlief die ersten Wochen alles gut. Milo zeigte sich menschenbezogen, sozialverträglich, ruhig und liebte es, in den Garten zu laufen. Dort hatte sich der mit im Haus lebende Großvater angewöhnt, ihn laut zu rufen, wenn er aus dem Haus kam, sich jedoch ängstlich wegzudrehen, sobald der Hund auf die Ansprache reagierte. Diese Fehl-Kommunikation führte dazu, dass Milo zu bellen begann, sobald er den Großvater sah. Die Erregung des alten Herrn blieb dem Hund nicht verborgen – und bald fürchtete die Familie das Zusammentreffen der beiden....
Schweren Herzens entschloss sich die Familie, dem 90-Jährigen die Anspannung zu ersparen. Sie suchte ein neues Zuhause für den Rüden, der sonst das Herz der gesamten Familie erobert hatte (auch Versuche mit Hundetrainern schlugen wohl fehl, nachdem sich der Großvater vor Nervosität nicht an die Anweisung halten konnte, Milo einfach zu ignorieren und damit die Situation zu befrieden).
Als seine Familie ihn bei den neuen Menschen zurückließ, trauerte Milo sehr. Doch wie kluge Hunde so sind, bemühte er sich, auch den neuen Bezugspersonen eine Chance zu geben. Die Kinder liebte er sofort, auch deren Eltern waren ihm sympathisch – und so arrangierte sich der Junghund mit der Wohnungshaltung ohne Garten.
Nun der nächste Bruch: Milo (heute 1,5 Jahre) zeigt Ängste draußen, die sich nach der Silvesternacht verschärfen. Er wird schreckhafter, verlässt nur noch ungerne die Wohnung. Die neue Familie fühlt sich überfordert, will sich trennen.
Sollte Milo keine Chance mehr auf eine neue Vermittlung haben, wird er nach Rumänien in das Tierheim zurückkehren müssen, aus dem er vor Monaten aufgebrochen war.
Vermittlungskontakt:
Nathalie Schiffner: 0173 7507208
Bitte unterschreibt diese Petition:
Videoüberwachung an Schlachthöfen
Benötigt werden 30.000 Unterschriften, über 25.600 Menschen haben sich schon für eine Videoüberwachung an Schlachthöfen ausgesprochen. Die Petition endet am 17. Januar 2026!
Aus dem Petitionstext:
Wir, die Unterzeichner, fordern:
Das Urteil, wonach Tierrechtsaktivisten verurteilt wurden, weil sie Videos von Tierschutzverstößen veröffentlicht haben, zeigt, dass Tiere zu wenig Schutz haben und Gewinnmaximierung Vorrang hat. Die aufgedeckten Lücken im Tierschutz sind schnellstens zu schließen.
Wenn Sie auf die Titel klicken, öffnen sich die Infoblätter zum Lesen und Downloaden