Die Aktuelle Ausgabe 3/2025
Informieren Sie sich, was der BVT für Tiere tut, für welche Ziele der Verband kämpft und wie Sie dabei aktiv mithelfen können.
Welche Fähigkeiten haben Tiere, warum sind sie bedroht und wie wirkt sich die Klimaveränderung auf die Tierearten aus? So viele faszinierende Fragen rund um Tiere, ihren Lebensraum und ihre Ansprüche.
Am 29. Januar ging das Schulhalbjahr und damit die Projekt- AG an der Grundschule an der Heide in Neu-Wulmstorf zu Ende. Zwei Gruppen mit jeweils 20 Kindern, Erst- bis Viertklässler, hatten die BVT-Geschäftsführerin Sandra Barfels und Tierschutzlehrerin Ronja Sievers über mehrere Monate unterrichtet - ab und zu auch mit Unterstützung der Hündin Lilli, die der Familie gehört.
Das Lob der Eltern, die über ihre Kinder den Unterricht verfolgt hatten, war groß. Sie hoben anerkennend die Vielschichtigkeit der Themen hervor, mit denen die BVT-Mitarbeiterinnen die Schüler begeistert hatten und vor allem auch die Art der Wissensvermittlung.
"Wir holen die Kinder individuell ab", sagt Sandra Barfels mit Blick auf einen Unterricht, der weniger Sachunterricht denn "Soziales Lernen" sein soll. Wie bringt man Tieren Achtsamkeit und Respekt entgegen, wie schützt man Lebensräume von Tieren und wann verhält sich der Mensch zerstörerisch gegenüber seinen Mitlebewesen?
"Wenn ich sehe, mit wie viel Interesse die Mädchen und Jungen auf die Themenblöcke rund um Tiere eingehen, dann macht mir das sehr viel Hoffnung für die Zukunft, dass diese Generation besser mit Tieren umgehen wird als wir heute", so die BVT-Geschäftsführerin.
(Petitionstext) Gerade in diesem Moment plant die Bundesregierung, den Wolf ins Jagdgesetz aufzunehmen und seine aktive Bejagung zu ermöglichen. Begründet wird dies mit Herdenschutz und dem angeblich erreichten „günstigen Erhaltungszustand“.
Ein günstiger Erhaltungszustand rechtfertigt jedoch nicht automatisch eine Bejagung. Ein stabiles oder wachsendes Wolfsvorkommen ist kein Freibrief für Abschüsse. Zudem ist der Erhaltungszustand in Deutschland regional unterschiedlich:
Die Wolfspopulationen werden in eine atlantische und eine kontinentale Population unterteilt. Während die flächenmäßig kleinere, atlantische Population im Nordwesten Deutschlands nach den zugrunde liegenden Modellen als günstig gelten kann, ist die flächenmäßig größere, kontinentale Population davon noch weit entfernt (hier gibt es eine Karte über die geographische Lage: Karte BfN und hier die Verbreitungsgebiete des Wolfs: Karte Wolf) Dennoch meldete die Bundesregierung auch für diese einen günstigen Erhaltungszustand an die EU.
Herdenschutz bleibt unabhängig von einer Bejagung zwingend notwendig, da der Wolf ja nicht ausgerottet werden soll.
Bereits heute können sogenannte „Problemwölfe“ rechtssicher und zeitnah entnommen werden. Mit dem geplanten Bestandsmanagement würde jedoch eine reguläre Jagd eingeführt – mit einer Jagdzeit vom 1. Juli bis 31. Oktober.
Studien deuten darauf hin, dass die Bejagung Rudelstrukturen destabilisieren kann und dadurch sogar mehr Nutztierrisse entstehen können. Aufgrund der großen Streifgebiete ist es außerdem kaum möglich, gezielt den tatsächlich verantwortlichen Wolf zu töten. Zudem hat die Anzahl von Übergriffen von Wölfen auf Weidetiere zwischen den letzten Monitoringjahren abgenommen (Quelle Wolfsmonitoring).
Wir fordern die Bundesregierung auf, den Wolf nicht ins Jagdgesetz aufzunehmen und stattdessen konsequent auf wirksamen Herdenschutz sowie die bestehenden rechtlichen Möglichkeiten zu setzen.
Jackist 12 Jahre alt und eine Mischung aus Malteser und Pudel. Der kastrierte Rüde ist agil, läuft sehr gerne große Runden und reagiert gut auf "Grundkommandos".
Jack ist lieb und verschmust, kann allerdings auch schnappen, wenn ihm etwas gegen den Strich geht. Er ist bestrebt, seinen Kopf durchzusetzen und akzeptiert grundsätzlich schwer Grenzen, die ihm gesetzt werden.
Der Rüde ist seit November 2025 im Tierheim und sollte nur zu einer hundeerfahrenen Familie mit älteren Kindern vermittelt werden.
Zu den Vermittlungstieren aus dem BVT-Tierheim Wesel geht es hier....
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