Aus für Taubenhaus am Potsdamer Platz 11?

Kanandischer Investor will Dachterrasse

 

17. Mai, Berlin. Seit 2012 ist am Potsdamer Platz 11 ein Taubenhaus in Betrieb, das von Fachleuten hoch gelobt wird. Über 150 Tauben werden auf dem Dach des Renzo-Piano-Gebäudes versorgt, die Gelege gegen Gipseier ausgetauscht und damit die Population auf tierschutzgerechte Weise unter Kontrolle gehalten.
Nun plant ein kanadischer Investor die Voliere abzureißen, um eine Dachterrasse zu errichten. Prof. Horst Spielmann, Berlins Tierschutzbeauftragter, bezeichnet die "ersatzlose Beseitigung des Taubenhauses" im Tagesspiegel als Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Außerdem liefe ein Abriss den Interessen des Potsdamer Platzes zuwider.    
Durch die Fütterung der standorttreuen Vögel im Taubenhaus kam es in den vergangenen Jahren zu einer erheblichen Reduzierung des Kots. Sabine Töpfer-Kataw, die für Tierschutz zuständige Staatssekretärin der Senatsverwaltung, hat Vermittlungsgespräche angekündigt.

Foto: soylent-network.com

 

Für ein Wildtierverbot im Zirkus -

Bundesrat stimmt morgen ab

 

17. März. Am morgigen Freitag stimmt der Bundesrat über eine Initiative ab, in der die Bundesregierung aufgefordert wird, bestimmte Wildtierarten im Zirkus zu verbieten.
Der Vorstoß dazu kommt aus Hessen, Thüringen und Rheinland-Pfalz.
Schon 2003 hatte der Bundesrat auf Initiative Hessens in einem Entschließungsantrag die Regierenden in Berlin aufgefordert, das Mitführen wild lebender Tiere in Zirkusunternehmen zu untersagen. Abermals forderte die Mehrheit der Bundesländer 2011 ein Wildtierverbot im Zirkus - bis heute kommt die Bunhdesregierung diesem Ersuchen nicht nach.
Nun rückt das Wildtierverbot mit der Abstimmung am 18. März im Bundesrat noch einmal in greifbare Nähe.

Rettung für 33 Zirkuslöwen

"Wir wollen ein Zeichen setzen!"

Symbolbild, Copyright: dreamstime.com

29.04. Eine Tierschutzorganisation hat in Südamerika aus mehreren Zirkussen 33 Löwen befreit. Die artwidrigen Haltungsumstände hatten die Raubkatzen an Körper und Seele krank werden lassen. Die Tierschutzorganisation will mit dieser Rettungsaktion - die 33 Löwen werden nach Südafrika geflogen in ein Spezialtierheim mit großen Freiläufen - ein Zeichen setzen. Veränderung zum Besseren ist möglich - und das gilt auch und besonders für Tiere, die noch unter den Gefangenschaftsbedingungen im Zirkus leben müssen.

 

Hier sehen Sie den Videobeitrag auf N24

Urteil bestätig: Landesjagdverband ist kein Tierschutzverein

Moers, 17.12.2015. Mit Genugtuung hat der Bundesverband Tierschutz e.V. als einer der klageberechtigten Verbände in Nordrhein-Westfalen das heute Urteil des Verwaltungsgerichtes Gelsenkirchen aufgenommen, wonach bestätigt wurde, dass der Landesjagdverband kein Tierschutzverein ist. „ Das Ansinnen des Landesjagdverbandes, die Anerkennung als Tierschutzverein zu erzwingen, zeigt deutlich dessen Fehleinschätzung. Keinesfalls ist ein Verband, dessen Zielsetzung primär die Tötung von Tieren ist, als Tierschutzverein einzustufen. Wir freuen uns, dass das Gericht dies auch so sah“, so Dr. Jörg Styrie, Geschäftsführer des Bundesverband Tierschutz .

Die Jäger hatten gegen das Land Nordrhein-Westfalen geklagt, nachdem das Umweltministerium einen Antrag auf Anerkennung abgelehnt hatte. Das 2013 erlassene Gesetz stärkt die Beteiligungs- und Anhörungsrechte von anerkannten Tierschutzvereinen. Anerkannt sind derzeit acht Vereine, darunter auch der Bundesverband Tierschutz.

Massaker an Schwänen nicht hinnehmbar

Bundesverband Tierschutz fordert strengeres Jagdgesetz

Quelle: dreamstime

Berlin, 02.12.2015: Der Abschuss von 50 Schwänen in der Gemeinde Klausdorf (bei Stralsund, Mecklenburg-Vorpommern) hat zu Recht zu einer Welle der Empörung geführt. Begründet wurde die Jagd durch landwirtschaftliche Schäden, die angeblich von den Schwänen verursacht sein sollen.

Der barbarische Akt verdeutlicht, dass bei vielen Jägern die Lust am Töten im Vordergrund steht und nicht die Bestandsregulierung, wie als Rechtfertigungsgrund von den Jägern angeführt. Seit langem ist klar, dass die Jagd als Form des Populationsmanagements nicht funktioniert, weil andere Vögel mittelfristig die freigeschossenen Plätze wieder einnehmen.

 

 

Die Bejagung hat keinen langfristigen Effekt und ist somit sinnlos. Nicht hinnehmbar ist, dass nach derzeitig geltender Gesetzeslage selbst die Polizei ein solches Treiben nicht unterbinden kann und tatenlos wieder abrücken muss, da Höckerschwäne zu den jagdbaren Tierarten gehören.

Ca. 600 Schwäne werden jährlich mit obiger Begründung abgeschossen. Mit diesem und ähnlichen Vorfällen muss endlich Schluss sein! Der Bundesverband Tierschutz nimmt diese aktuelle Bejagung zum Anlass, erneut die Novellierung der Jagdgesetzgebung zu fordern.Der Höckerschwan muss genauso wie viele weitere Tierarten aus dem Jagdgesetz herausgenommen werden. Die Politik ist nun gefordert, zügig zu handeln, damit sich solche sinnlosen Massaker nicht wieder holen können.

Geplante Schliefanlage in Südlohn Oeding

Wir haben einen Brief an die dortige Jagdbehörde geschrieben und darauf hingewiesen, daß der Betrieb einer Schliefanlage laut dem Jagdgesetz NRW nicht erlaubt ist.


Zur Petition gegen die geplante Schliefanlage gelangen Sie hier:
Sofortige Schließung der Schliefanlage in Südlohn-Oeding. Keine Ausnahmegenehmigung für Tierquälerei

Das Verbot des Abschusses von Katzen muss bestehen bleiben

Berlin, 6. August 2015: Als Sieg der Vernunft hatte der Bundesverband Tierschutz das Verbot des Abschusses von Katzen im Rahmen der Jagdrechtsnovellierung in NRW bewertet. Bis zuletzt hatten die Jäger versucht, diese Regelung zu kippen, um weiterhin Jagd auf die Samtpfoten machen zu können.  Nach eigenen Angaben schossen sie in NRW jährlich bis zu 10.000 Katzen ab. Sie begründeten das Töten der Katzen mit dem Artenschwund in den Wäldern. Einen Beleg, dass die Katzen nachweislich für den Artenschwund verantwortlich sind, blieben sie schuldig.
Dass nun gerade Landwirtschaftsminister Johannes Remmel Möglichkeiten aufzeigt, wie in Ausnahmefällen wieder rechtlich zulässig Jagd auf Katzen gemacht werden kann, ist für den BVT nicht nachvollziehbar.  Auf eine kleine Anfrage der FDP hatte der Minister darauf hingewiesen, dass auf der Grundlage des Naturschutzrechtes des Bundes bei  Vorliegen eine Gefährdung der biologischen Vielfalt durch streunende Katzen, diese eben doch geschossen werden dürften.   Wie diese Gefährdung belegt werden muss, bleibt offen.
Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen über  das Nahrungsspektrum  der als “wildernd” getöteten Katzen hatten ergeben, dass etwa die Hälfte der untersuchten Katzen überhaupt keine Beute gemacht,  sondern sich daheim mit Katzenfutter gesättigt hatten.
Der Mageninhalt der anderen Hälfte bestand zu über 90% aus Mäusen (meistens Wühlmäusen), ca. 7% Rötel-, Zwerg- und Waldmäusen, knappe 3% waren zusammengenommen Reptilien, Insekten und ein geringer Bruchteil Vögel.
Auf der Grundlage dieser Ergebnisse ist ein Aufweichen des Verbotes des Katzenabschusses nicht zu rechtfertigen. Der Nachweis, ob eine Katze tatsächlich zum Zeitpunkt des Abschusses auf Beutejagd war, wird nie objektiv zu führen sein.

Bundesverband Tierschutz kritisiert die Vergasung von Gänsen in den Niederlanden scharf

Berlin/Moers , 30.07.2015: Der Bundesverband Tierschutz (BVT) übt Kritik an der Praxis zur Verringerung der Wildgänsebestände in den Niederlanden. Seit dem 1. Juni 2015 ist das Einfangen und die anschließende Tötung der Gänse mittels Kohlendioxyd landesweit erlaubt. Die Bestände sollen so um bis zu 400.000 Gänse reduziert werden. Begründet wird diese drastische Maßnahme mit den Fraßschäden, die die Wildgänse in der Landwirtschaft verursachen. Diese sollen jährlich bei 25 Mio. € liegen.
Der Bundesverband Tierschutz kritisiert die Vorgehensweise und bezweifelt die Sinnhaftigkeit der Maßnahme. „Die Erfahrungen bei der Bestandsregulierung von Tauben, Füchsen oder Wildschweinen durch Tötungsmaßnahmen waren immer negativ. Die frei gewordenen Plätze wurden immer wieder innerhalb einer gewissen Zeit durch erhöhte Nachzuchten aufgefüllt“, so Dr. Jörg Styrie, Geschäftsführer des BVT. Bestandsregulierend wirkt letztendlich nur das Futterangebot. Solange den Gänsen durch flächendeckenden Futteranbau der Tisch reich gedeckt wird, werden sich die Gänse dort auch niederlassen. Das Anwachsen der Bestände an Grau-, Nil- und Kanadagänsen ist eine direkte Folge der intensiven Landbewirtschaftung durch den Menschen und somit ein selbstgemachtes Problem. Entweder lebt man mit den Gänsen oder schränkt den Futterbau ein. Nur so ist das Problem langfristig und tierschutzgerecht zu lösen.

Kein neues Jagdgesetz in Niedersachsen – Bundesverband Tierschutz bedauert Entscheidung

Berlin, 15.06.2015: Der Bundesverband Tierschutz kritisiert die Entscheidung des Landwirtschaftsministers von Niedersachsen, Christian Meyer, nun doch keine Novellierung  des Landesjagdgesetzes vorzunehmen.  Dabei wäre sie dringlicher denn je. Viele Regelungen sind aus Tier- und Naturschutzsicht  nicht mehr hinnehmbar und bedürfen einer Korrektur. Zu nennen sind unter anderem die zu lagen Jagdzeiten, die Jagd auf geschützte Tierarten, der Abschuss von Hunden und Katzen, der Einsatz von Totschlagfallen, die Überprüfung der Schießfertigkeit  der Jäger, die Ausbildungsmethoden der Jagdhunde.  Angesichts der zahlreichen Unzulänglichkeiten des Landesjagdgesetzes ist jeder Tag, an dem eine Novellierung  unterbleibt,  eine die Verlängerung eines Martyriums der Wildtiere.
Meyers Landwirtschaftsministerkollegen in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg haben es vorgemacht, wie man trotz der scheinbaren Macht einer organisierten Jagdlobby zu einer Novellierung des Jagdgesetzes kommt. Sie haben zielstrebig und ohne dass sie sich von den Jägern haben einschüchtern lassen, die notwendigsten Korrekturen vorgenommen. Bei allem Verständnis für die schwierige Situation Meyers ins in Niedersachsen, ein Einknicken vor den Grünröcken hätten wir nicht erwartet.  Es bleibt zu hoffen, dass er seine Entscheidung nochmals überdenkt und die längst überfällige Überarbeitung des Jagdgesetzes doch noch in  dieser Legislaturperiode angeht.

Neues Jagdgesetz in NRW

 

Am 29. April 2015 hat der nordrhein-westfälische Landtag das neue ökologische Jagdgesetz (ÖJG) beschlossen. Die rot-grüne Mehrheit stimmte zusammen mit der Piratenpartei mit 137 von 226 Stimmen für das Gesetz. Bis zuletzt hatte Jagdlobby versuchte, die Novellierung des Jagdgesetzes zu verhindern. Der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ begrüßt im Grundsatz die Neufassung des Jagdgesetzes, wenngleich auch wichtige Forderungen, wie die Beschränkung der Jagd auf wenige Wochen im Jahr, nicht aufgenommen wurden.


Reduzierung der Liste jagdbarer Tierarten
Längst überfällig war die Reduzierung der Liste der jagdbaren Tierarten. Diese wurde von 100 auf 29 verringert. Aufgenommen wurde das Verbot des Abschusses von Katzen. Mit der Begründung, dass Katzen für den Schwund der Bodenbrüter verantwortlich seinen wurden noch im Jagdjahr 2013/14 in NRW 7.595 Katzen abgeschossen.


Verbot tierquälerischer Ausbildungsmethoden
Die vom BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ seit langem kritisierten Ausbildungsmethoden  von Jagdhunden an flugunfähig gemachten Enten wird ebenso verboten sein, wie die Jagd in Fuchs- und Dachsbauten. Allerdings ist die Baujagd unter bestimmten Voraussetzungen, wie in Fällen von Tollwut oder die Gefährdung von Deichen und Flughäfen, noch möglich. Auch die Verwendung bleihaltiger Munition wird untersagt. Positiv zu bewerten ist auch, dass Jäger, die an sogenannten Bewegungsjagden teilnehmen wollen, zukünftig einen Schießnachweis benötigen.


Totschlagfallen nicht mehr zulässig
In das Gesetz wurde auch das Verbot von Totschlagfallen aufgenommen. Da diese Fallen nicht selektiv töten und immer wieder auch andere Tiere in diese Fallen gerieten, für die diese Fallen nicht aufgestellt waren, war ein Verbot aus Tierschutzsicht seit langem überfällig. Ganz zu schweigen von den Verletzungen, die den Tieren zugefügt wurden, wenn diese Fallen nicht unverzüglich zum Tod des gefangenen Tieres führten.


Trotz der grundsätzlichen Kritik an der Jagd begrüßt der BUNDEVERBAND TIERSCHUTZ die neuen gesetzlichen Rahmenrichtlinien zur Jagd. Nordrhein-Westfalen hat damit ein modernes und an die Anforderungen der grundsätzlichen Schutzbedürftigkeit der Tiere angepasstes Jagdgesetz erlassen.

Neues Jagdgesetz in Baden-Württemberg in Kraft – Gesetz schützt Hunde und Katzen, die bisher zum Abschuss freigegeben waren

1. April 2015: Das im vergangenen Jahr vom Landtag verabschiedete neue Jagd- und Wildtiermanagementgesetz tritt heute – also zum Beginn des neuen Jagdjahres in Kraft. Das Jagd- und Wildtiermanagementgesetz löst das Landesjagdgesetz aus dem Jahr 1996 ab.

Trotz der grundsätzlichen Kritik an der Jagd begrüßt der Bundesverband Tierschutz die neuen gesetzlichen Rahmenrichtlinien zur Jagd. So ist beispielsweise der Abschuss von Haustieren wie Katzen und Hunde sowie die Verwendung von Totschlagfallen ab sofort grundsätzlich verboten. Das Gesetz nimmt auch aktuelle wildbiologische Erkenntnisse in die jagdrechtlichen Vorschriften auf wie etwa ein Fütterungsverbot und die zweimonatigen Jagdruhezeit. Baden-Württemberg hat damit ein modernes und an die Anforderungen der grundsätzlichen Schutzbedürftigkeit der Tiere angepasstes Jagdgesetz erlassen. Es könnte Pate stehen für die Regelungen, die auch in Nordrhein-Westfalen umgesetzt werden sollen, und gegen die die Jäger in NRW seit Monaten zu Felde ziehen, so die Einschätzung des Bundeverbandes Tierschutz.

Das große Halali auf den Fuchs - Fuchsmassaker in Euskirchen

Fuchsjagd im Kreis Euskirchen abgesagt

 

Moers, 05.02.2015: Laut Aussagen des Geschäftsführers der Kreisjägerschaft in Euskirchen wurde die für dieses Wochenende geplante Fuchsjagd abgesagt. Die Jägerschaft reagiert damit auf den öffentlichen Druck vieler Tierfreunde, die das Vorhaben der Jäger zum Abschuss von rund 100 Füchsen scharf kritisierten. Auch der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ hatte sich nachhaltig gegen die Bejagung der Füchse ausgesprochen. Da nicht davon auszugehen ist, dass die Jäger langfristig von der Jagd auf Füchse Abstand nehmen werden, gilt es, deren Aktivitäten weiterhin große Aufmerksamkeit zu schenken. Die Einsicht, dass die Fuchsjagd wildbiologisch völlig unsinnig ist, ist bei den Jägern noch nicht angekommen. Anders in unserem Nachbarstaat Luxemburg. Dort ist die Fuchsjagd zukünftig verboten.

 

Moers, den 27.1.2015: Die Kölnische Rundschau berichtet  in ihrer Online-Ausgabe am 21.Januar 2015, dass am 7./8. Februar im Kreis Euskirchen eine revierübergreifende Fuchsjagd anberaumt ist, im Zuge derer etwa 100 Füchse erschossen werden sollen. Begründet wird diese Aktion mit dem angeblich hohen Fuchsbestand und der Verhinderung des weiteren Ausbreitens des Fuchsbandwurms.

Der Bundesverband Tierschutz kritisiert dieses Vorhaben scharf und fordert den Jagdverband auf, auf diese unsinnige und tierfeindliche Maßnahme zu verzichten. Es liegen keinerlei wissenschaftliche Belege vor, wonach der Fuchsbandwurm durch die Bejagung der Füchse bekämpft werden könne. Im Gegenteil: Studien haben ergeben, dass sich Fuchspopulationen nach einer Dezimierung schnell wieder erholen und innerhalb relativ kurzer Zeit wieder das Niveau wie vor der Bejagung einnehmen. Eine erfolgreiche Bekämpfung des Fuchsbandwurmes ist nur über eine Entwurmungsaktion möglich. Dies bestätigt auch eine Studie des Wissenschaftszentrums Weihenstephan der TU München im Rahmen derer entsprechende Maßnahmen erfolgreich am Starnberger See vorgenommen wurden.

Der geplante Abschuss der Füchse ist aber auch deshalb abzulehnen, da die weiblichen Füchse derzeit bereits tragend sind. Zu bedenken ist auch, dass beim Abschuss des Fuchsvaters für die Aufzucht der Welpen ein wichtiger Nahrungsbeschaffer fehlt. Ohne diesen haben die Welpen nur geringe Überlebenschancen. Viele Füchse werden bei der Bejagung auch nur angeschossen. Sie erleiden einen langen und qualvollen Tod.

Der Bundesverband Tierschutz lehnt die Jagd auf Füchse grundsätzlich ab. Sie dient weder der Verhinderung der Ausbreitung des Fuchsbandwurms noch gibt es eine sinnvolle Verwertung der geschossenen Füchse. Deutschland sollte sich an Luxemburg orientieren. Dort ist die Jagd auf Füchse ab kommenden April verboten.

Pyrogames im Safaripark

Das geht unserer Meinung nach gar nicht!!!
Wir haben daher erhebliche tierschutzrechtliche Bedenken gegen diese Veranstaltung angemeldet und den Veranstalter und das zuständige Veterinäramt angeschrieben.

"Das für den 15. August 2015 in Soltau geplante Feuerwerksfestival „Pyro Games“ findet nicht, wie geplant und gewohnt im Freizeitpark „Heide Park Resort“ statt. Wir haben uns bemüht, eine würdige Ausweichmöglichkeit zu finden und gastieren am 27. Juni 2015 im Safaripark Stukenbrock. "
Quelle: Homepage www.pyrogames.de

Bundesverband Tierschutz begrüßt Überarbeitung des Jagdgesetzes in Nordrhein-Westfalen und unterstützt Minister Remmels Gesetzentwurf

 

Moers, 29.10.2014: Die Anfeindungen aus der Jägerschaft, denen Umweltminister Minister Remmel wegen seines Entwurfes eines ökologischen Jagdgesetzes ausgesetzt ist, passen ins Bild. Jäger scheinen unbelehrbar, sie sind Argumenten nicht zugänglich und halten entgegen neuzeitlichen Erkenntnissen an überholten Traditionsformen der Jagd fest. Um es klar herauszustellen: Die Jäger sollen auch weiterhin die Jagd in Nordrhein-Westfalen ausüben können. Lediglich mit einigen Einschränkungen, die aber seit langem überfällig sind.

 

So sollen die Baujagd, der Einsatz von Totschlagsfallen und der Katzenabschuss verboten werden. Der Abschuss von Hunden soll nur noch statthaft sein, wenn der Jäger beweisen kann, dass der Hunde tatsächlich gewildert hat. Der Jagdzwang für Vereine soll gelockert werden, zudem wurde die Liste der jagdbaren Arten gekürzt und die Jagdzeit stärker reglementiert werden. Unter ein Verbot fallen auch die Verwendung bleihaltiger Büchsenmunition und Flintgeschosse wie auch die Ausbildung von Jagdhunden an flugunfähig gemachten Enten. Auch das Aussetzen von Tieren mit dem Ziel, es wenig später abzuschießen unterliegt der Streichliste.

 

Jeder dieser Punkte lässt sich fachlich begründen. Doch die Jäger laufen Sturm, obwohl die Jagdverbände in dem Arbeitskreis zur Entwicklung des neuen Jagdgesetzes eingebunden waren. Nunmehr Kompromisse wieder in Frage zu stellen, die in langen Verhandlungen im Vorfeld der Novellierung gefunden wurden, zeigt die Gesinnung der Jäger. Um keinen Preis wollen sie sich notwendigen Veränderungen unterwerfen.

 

Der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ begrüßt den Gesetzentwurf des Umweltministers und erwartet von Ministerpräsidentin Kraft, dass sie sich von dem Aktionismus der Jäger nicht blenden lässt, sondern den Novellierungsentwurf getreu dem Koalitionsvertrag unterstützt.

Gregor Gysi irrt

Auf seiner facebook-seite gibt Gregor Gysi bekannt, dass er für ein weißes Löwenbaby des Zirkus Krone eine Patenschaft übernommen hat. Er begründet das damit, dass er als Kind große Glücksmomente empfunden habe, als er zum ersten mal einen Löwen gesehen habe. Er wünscht sich, dass Eltern auch weiterhin ohne schlechtes Gewissen ihren Kindern solche Momente bescheren können. Und mehr noch: Er ist der Auffassung, dass man Tierschützerin und Tierschützer nur wird, weil man als Kind die Tiere im Circus, im Zoo und im Tierpark lieben lernt.

Leider betrachtet Gregor Gysi die Wildtierhaltung in Zirkussen durch eine rosarote Brille. Die Realität sieht indes ganz anders aus. Eine Haltung im Zirkus bedeutet für Wildtiere erhebliches Leid, denn die natürlichen Bedürfnisse von Wildtieren können im Zirkus-Alltag in keiner Weise erfüllt werden: Angefangen bei der extrem beengten Unterbringung in Transportwagen und provisorischen Gehegen, fehlenden Rückzugs- und Beschäftigungsmöglichkeiten, der nicht-artgerechten Vergesellschaftung, fehlender Klimatisierung von Gehegen und fehlenden Winterquartieren, unzureichender Ernährung und medizinischer Betreuung, häufigen und langen Transporten und Standzeiten bis hin zur Vorführung tierschutzwidriger Kunststücke und tierquälerischer Dressurmethoden. Wissenschaftliche Studien belegen, dass die Wildtierhaltung im Zirkus vermehrt Verhaltensstörungen, Krankheiten und Todesfälle zur Folge hat.
Wer genau hinschaut, kann dies auch als Laie erkennen.

Als Politiker sollte Gysi sich nicht von der Traumwelt Zirkus Krone einlullen lassen, sondern der Realität ins Auge schauen. Dazu muss er aber zunächst die rosarote Brille abnehmen.

 

Dr. Jörg Styrie

Bundesverband Tierschutz e.V.

TV-Spot "Winterschlaf" - Otto-Livingkampagne Herbst 2014

Kuschelbär – Bär zum Kuscheln

Mit dem TV-Spot „Winterschlaf“ bedient das Versandhaus Otto alle emotionalen Sensoren der Zuschauer: Ein Bär, den man zum Knuddeln gern haben möchte. Ein Bär, so samt und weich, dass einem das Herz aufgeht. Subtiler kann Werbung kaum sein. Ein wirklicher Clou der Werbemacher. Alle Achtung! Verloren geht dabei aber die Realität. Bären sind keinesfalls sanft und kuschelig. Bären sind Wildtiere und sollten es auch bleiben. Und in vielen Fällen ist der Umgang des Menschen mit Bären keinesfalls liebe- oder besser gesagt respektvoll, wie in diesem Spot. In freier Wildbahn werden sie von den Menschen gerne mal vor die Flinte genommen, selbst wenn der Abschuss einige tausend Dollar kostet. In Zoos bietet man ihnen ein Umfeld, das eher einem Gefängnis gleicht, als dem Versuch, die natürliche Umgebung abzubilden. Und in Zirkussen werden Bären immer noch zu artwidrigen Kunststücken gezwungen an denen kein Zuschauer Gefallen finden kann, wenn er darum weiß, auf welche Weise die Bären zu diesen Kunststücken gezwungen werden und wie qualvoll die Haltung in den Zirkuswagen ist. Und sollte sich ein frei lebender Bär tatsächlich einmal in die Nähe des Menschen verirren, wird er zum „Problembär“. Man sieht ihn dann lieber tot als lebendig. Der Bär hat es mit dem Menschen nicht einfach. Lassen wir ihn lieber dort, wo er hingehört und gehen getrennt Wege – auch wenn er so“ kuschelig“ ist. Dem Bär würde es gefallen.
Dr. Jörg Styrie
Bundesverband Tierschutz e.V.


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Bundesverband Tierschutz und Bund gegen Missbrauch der Tiere finanzieren gemeinsam einen Taubenschlag in Berlin-Schöneberg

Am S-Bahnhof Schöneberg gibt es seit kurzem einen betreuten Taubenschlag. Den ausgebauten Bauwagen haben der Bundesverband Tierschutz (BVT) und der Bund gegen Missbrauch der Tiere (bmt) gemeinsam finanziert. Über Ansätze zur Populationskontrolle und betreute Taubenschläge in Berlin berichtet die ARD im August 2013. Ein Team des Bayerischen Rundfunks drehte am Freitag, den 27. Juni 2014 vor Ort.
Die Tauben werden einmal täglich von einer Betreuungsperson gefüttert und ihre Gelege gegen Gipseier ausgetauscht. Die Errichtung des Taubenschlages in Berlin-Schöneberg geht auf die Initiative der Tiermedizinerin und Taubenspezialistin Dr. Almut Malone zurück.
Seit Jahren fordert die Tierärztin, die für ihren ehrenamtlichen Einsatz für Tauben und andere Stadtvögel 2010 mit dem Berliner Tierschutzpreis ausgezeichnet wurde, betreute Taubenschläge für die Bezirke der Hauptstadt. Basel, Augsburg, Aachen, Saarbrücken, Frankfurt, Tübingen und weitere 55 Städte setzen schon lange und mit Erfolg auf das Konzept. Durch artgerechtes Futter und Nistplatzangebote werden die von Natur aus standorttreuen Vögel an den Taubenschlag gebunden. Vor dem Anbrüten werden die Eier gegen Gips- oder Tonimitate ausgetauscht. Tauben werden ab dem dritten Monat geschlechtsreif, ab dem sechsten beginnt ihre Brutaktivität.
Auf dem S-Bahnhof Berlin-Schöneberg hat sich schnell bemerkbar gemacht, dass die Tauben nun täglich versorgt werden. Sie suchen ihre Nahrung nicht mehr auf den Bahnsteigen und verlegen ihre Brutaktivität in den Taubenschlag. Hier werden die Gelege entfernt und Ei-Imitate untergeschoben. Sobald der Betreuer am Taubenschlag auftaucht, fliegt ihm die Leittaube in Erwartung der Fütterung vom Bahnhofsdach entgegen und der restliche Schwarm folgt.
BVT und bmt unterstützen das Konzept der betreuten Taubenschläge und haben darum sofort Hilfe zugesagt, als die Tierärztin um Unterstützung bat. Beide Tierschutzorganisationen werden sich weiter dafür einsetzen, dass auch in anderen Berliner Bezirken betreute Taubenschläge entstehen.
Vor zehn Jahren gründete Dr. Almut Malone den Vogelschutz-Verein Avian, der sich um kranke, verletzte und flugunfähige Vögel in Berlin kümmert. Über den Verein Avian hat sich ein Netz von Tierfreunden gebildet, die Tauben wieder gesund pflegen, bis sie an einem betreuten Schlag angesiedelt werden können.
Mehr Infos unter www.vogelklappe.de.
Einen Vortrag der Tierärztin zum Thema finden Sie hier.

Hamburger Senat geht auf die Jagd

Anstatt auf die `Jagd´ nach politikverdrossenen Bürgerinnen und Bürger zu gehen, veranstaltet der Hamburger Senat eine sog. Senatsjagd auf Rehe, Füchse und Wildschweine.
Eine kleine Anfrage in der Hamburger Bürgerschaft brachte es ans Licht.
Seit Anfang der neunziger Jahre wird dieser Tiermord aus dem Finanztopf Hamburgs finanziert. In dieser langen Zeit waren alle etablierten Parteien Teil des Hamburger Senates – auch die GAL. Doch geändert hat sich nichts.
So wurden im Jahr 2011 59 Tiere auf Landeskosten bei der Jagd ermordet – 4 dieser ermordeten Tiere wurden von Jagdgästen erworben. Im Jahr 2012 mussten 41 Tiere ihr Leben lassen.
Und in diesem Jahr war es im November wieder so weit. 26 Personen lud der Hamburger Senat (bestehend aus SPD-Mitgliedern und zwei parteilosen Personen) zur Jagd auf „Dam-, Schwarz- und Rehwild sowie Fuchs, Maderhund und Waschbär“. Mit dabei war der ehemalige schleswig-holsteinische Ministerpräsident Carstensen, Stammgäste sind Albert Darboven, Chef des Kaffeeimperiums, der Tierpark-Chef Joachim Weinlig-Hagenbeck und Airbus-Top-Manager Dr. Andreas Sperl.
Und ein Ende ist laut Hamburger Senat nicht beabsichtigt. Nächstes Jahr geht es also weiter,
 
Und wofür das alles?
„Die Gemeinschaftsjagd wird zum Anlass genommen, Kontakte zwischen Wirtschaft
und Politik zu schaffen und zu pflegen“ (Quelle: Drucksache 20/9770 der Bürgerschaft der Freien und Hansestadt Hamburg).
 
Aus der Sicht des Bundesverbandes Tierschutz e.V. sind Tiere als Mitgeschöpfe und empfindsame Lebewesen zu respektieren und vor vermeidbaren Schmerzen, Leiden und Schäden zu schützen. Die Tötung eines Tieres bedarf nach dem Tierschutzgesetz eines vernünftigen Grundes. Der Bundesverband Tierschutz e.V.  lehnt daher die Jagd auf Tiere in ihrer heutigen Form grundsätzlich ab. Die Jagd muss sich an den heutigen Ansprüchen des Natur- und Artenschutzes orientieren und sich den ethischen Geboten des Tierschutzes unterordnen. Eingriffe in die Bestände freilebender Tiere, die dem Jagdrecht unterliegen, sind nur aus übergeordneten Gründen der Erhaltung oder Entwicklung der natürlichen Lebensgemeinschaften und ihrer Lebensräume zulässig. Staatsjagden sind mit diesen Anforderungen nicht in Einklang zu bringen und gehören daher verboten.
Der Bundesverband Tierschutz e.V. verurteilt diese absolut unnütze mittelalterliche Art des Hamburger Senats, sog. Kontakte zwischen Wirtschaft und Politik zu schaffen und zu pflegen – und das auch noch mit Steuergeldern.
Sinnlos werden hier Tiere ermordet, damit Männer aus Politik und Wirtschaft etwas zu erzählen haben. Der Bundesverband Tierschutz e.V. fordert hiermit den Hamburger Senat auf, die sog. Senatsjagd zu beenden.

 

Und hier finden Sie die letzten Neuigkeiten dazu.

BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ unterstützt Aktion gegen den Walfang

Berlin, 7. September 2013: Mit Trillerpfeifen verschaffen sich zahlreiche Demonstranten vor der japanischen Botschaft Gehör. Auf Transparenten fordern sie einen sofortigen Stopp des Tötens von Walen und Delfinen. Japan gehört zu den wenigen Nationen, die trotz eines Verbotes der kommerziellen Jagd  seit mehr als 25 Jahren unter dem Deckmantel der Wissenschaft, die Säugetiere töten und vermarkten.
Nicht nur die Demonstranten stellen Japan an den Pranger: Auch Australien und Neuseeland machen sich für eine Verurteilung Japans stark. Im Juni 2013 reichten beide Nationen Klage beim Internationalen Gerichtshof in Den Haag ein. Das Gericht hat nun darüber zu entscheiden, ob der japanische Walfang wissenschaftlichen Zwecken dient, oder gegen internationales Recht verstößt.
Japan hingegen weist die Vorwürfe zurück und beruft sich auf ein internationales Abkommen, nach dem die geschützten Meeressäuger zu wissenschaftlichen Zwecken gefangen werden dürfen. Eine Argumentation, die durchaus fragwürdig ist, denn es ist ein offenes Geheimnis, dass das Fleisch getöteter Wale in Japan durchaus verzehrt wird und aufgrund der enormen Lagerbestände sogar zu Tierfutter verarbeitet wird.
Ein Urteil des Internationalen Gerichtshof wird Ende zum Jahresende erwartet.

Empörung über Massaker an Walen und Delfinen auf den Färöer Inseln

Berlin/Moers 15.08.2013: 1.106 grausam abgeschlachtete Delfine und Grindwale, das ist die bisherige, traurige Bilanz der diesjährigen Treibjagd auf die sensiblen Meeressäuger auf den Färöer-Inseln. Noch nie zuvor wurden so viele dieser Tiere getötet. Mit Booten werden die Tiere zu Hunderten in seichte Buchten getrieben. Dort werden sie von Männern erwartet, die ihnen Fanghaken ins Fleisch schlagen, sie an den Strand ziehen und ihnen dort die Hauptschlagadern durchtrennen. Die Tiere erleiden unsägliche Qualen und verenden bei vollem Bewusstsein. Nach diesem Massaker ist das Wasser der Bucht blutgetränkt. Die Treibjagd geht zurück auf eine Zeit, als auf den Färöer-Inseln das Töten von Walen und Delfinen die Ernährung der Bevölkerung sichern sollte. Diese Situation ist nicht mehr gegeben. Im Gegenteil: Das Fleisch der Meeressäuger ist heutzutage so hochgradig mit Umweltgiften belastet, dass von einem Verzehr des belasteten Fleischs dringend abgeraten wird. Obwohl sich seit vielen Jahren der Widerstand gegen dieses grausame Schlachtfest formiert und auch Teile der Bevölkerung der Inselgruppe das Abschlachten der Tiere ablehnen, geht die Jagd auf die Tiere unvermindert weiter. Die Inselregierung konnte sich bisher nur dazu durchringen ein Gesetz zu verabschieden, das den Walfängern ab 2015 den Walfang nur noch erlaubt, wenn sie eine Lizenz zum Töten der Tiere erworben haben. Nach Auffassung des BUNDESVERBANDES TIERSCHUTZ reicht dieser halbherzige Schritt nicht aus. Aus Tierschutzsicht muss das Massaker an den Walen und Delfinen unverzüglich eingestellt werden, zumal die bejagten Weißseiten-Delfine in ihrem Bestand als gefährdet eingestuft sind.

Jahrestagung der Internationale Walfangkommission in Chile
Wale weiterhin weltweit bedroht
Santiago de Chile – 24. Juni 2008 Auf der 60. Jahrestagung der Internationalen Walfang-Kommission im chilenischen Santiago geht es ums Überleben der Waltiere. Fangländer wie Japan und Norwegen widersetzen sich weiterhin den Schutzbestimmungen. Wissenschaftler haben neue Erkenntnisse.
Ein Bericht von Petra Deimer. (weiter...)

 

Tierfreunde denken nicht nur an die eigenen Tiere
Richtiges Verhalten in der Natur ist lebenswichtig für wildlebende Tiere.
Wahre Tierfreunde achten bei aller Liebe zum eigenen Tier auch auf andere Tiere in der Umgebung. Dies gilt besonders in Zeiten, in denen viele Wildtiere ihre Jungtiere pflegen. Vor allem Hundehalter müssen sorgsam darauf achten, dass ihr Hund nicht Kinderstuben aufstöbert – und sei es nur aus Spiel. (weiter...)

 

Tierschutzproblem - Wasserschildkröten
Der Gesetzgeber hat zwar den Import und den Handel erheblich eingeschränkt, jedoch bieten der "Fachhandel" und zunehmend auch Tierbörsen nach wie vor Jungtiere in Plastikschalen und zur Dekoration noch mit einer Kunststoffpalme an. [weiter...]

 

Vom Leid der Haie und dem Schicksal der Delfine
Vor dem einen fürchten sich die Menschen, den anderen betrachten sie als ihren Freund. Doch bedroht durch den Menschen sind beide. [weiter...]

 

Robbenjagd in Norwegen
In Norwegen dürfen vom nächsten Jahr an ausländische Touristen auf Seehundjagd gehen. Die Fischereibehörde teilte am 5. Oktober 2004 mit, dass auf diese Weise die Abschussquoten erfüllt werden sollen. [weiter...]

 

Tipps rund um den Igel
Dr. med. vet. Claudia Veit ist Fachtierärztin für Klein- und Heimtiere mit Praxis in Heidelberg und hat sie für den BVT wissenswerte Praxistipps rund um die Pflege von Igeln zusammengestellt. [weiter...]

 

Vogeljagd in Italien
Nachdem die von der italienischen Regierung geplante Änderung des Jagdgesetzes abgewendet werden konnte, haben mehrere Regionen versucht, die Vogeljagd erheblich auszuweiten. [weiter...]

 

Wegen brutaler Jagd auf Robben – Kanada am Pranger
Internationaler Gerichtshof für Tierrechte in Genf Trotz massiver Proteste, die 1983 zu einem europaweiten Importverbot für die Felle von Jungrobben geführt haben, hat die kanadische Regierung die Jagd auf Atlantikrobben wieder zugelassen. [weiter...]

 

Japans Walfangflotte wieder auf Jagd
Internationale Proteste konnten nicht verhindern, dass die japanische Walfangflotte im November 2005 wieder ausgelaufen ist, um im Walschutzgebiet der Antarktis Jagd auf Wale zu machen. [weiter...]

 

Findlinge – was tun?
Endlich werden die Tage wieder länger! In der warmen Jahreszeit ziehen die einheimischen Wildtiere mit großem Fleiß ihre Jungen auf. Vögel stopfen unermüdlich die hungrigen Mäuler im Nest. Mäuse, Eichhörnchen, Kaninchen und Füchse werden in schützenden Höhlen von ihren Müttern gesäugt, während junge Feldhasen und Rehkitze scheinbar verlassen in einer Ackerfurche liegen. [weiter...]

 

Ich heiße „Einstein“ – Tagebuch eines Findlings
An einem sonnigen Tag Ende Juni wurde ich von irgendetwas Schrecklichem aus dem Nest geschleudert, in dem ich zwei Tage vorher aus dem Ei geschlüpft war. [weiter...]

 

Artgerechte Winterfütterung hilft Wildvögeln
Manche Vögel werden vom Winter eiskalt erwischt. Frost, harte Böden und geschlossene Schneedecken machen es ihnen schwer, genügend Nahrung zu finden. [weiter...]

 

Reptilien und Exoten als Haustiere
Schlangen, Geckos, Chamäleons, Echsen, Schildkröten, Vogelspinnen und andere exotische Haustiere sind faszinierende Geschöpfe. Ihre bizarren Körperformen, die teilweise leuchtenden Farben und das interessante Verhalten ziehen verständlicherweise viele Menschen in ihren Bann. [weiter...]

 

Exoten als Fleischlieferanten in Deutschland
Futtermittel- und Lebensmittelskandale der vergangenen Jahre haben die Erzeugung von Straußenfleisch und damit die Haltung von Straußen in Deutschland lukrativ gemacht. [weiter...]

 

Wildtiere sind Wildtiere - keine Haustiere
Der spektakuläre Fall einer entwichenen Giftschlange aus Privathaltung in Mönchengladbach macht wieder einmal mehr deutlich, dass bei unsachgemäßem Umgang mit exotischen Tierarten die Tiere selbst, aber auch Menschen in Gefahr geraten können. In diesem Fall ist das Tier qualvoll verendet. (weiter...)

 

EU-Handelsverbot mit Robbenerzeugnissen noch in diesem Jahr
Ab August 2010 gilt in Europa ein weitgehendes Handeslverbot für Robbenerzeugnisse. Deutschland hat sich, auch auf Grund der Proteste der Tierschützer und vieler Bürger, engagiert für dieses Verbot eingesezt. Am 24. März 2010 wurde ein Gesetzentwurf des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Bundeskabinett beschlossen. (weiter...)