Legehennen
BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ appelliert zu Ostern an Verbraucher: Kaufen Sie keine gefärbten Ostereier und kein Fleisch gequälter Mastkaninchen!

Berlin, 26.03.2013:. Zum bevorstehenden Osterfest appelliert der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ e.V. (BVT) an die Verbraucher, keine gefärbten Eier zu kaufen, da wegen der fehlenden Herkunftskennzeichnung unklar ist, ob diese Eier aus der tierquälerischen Käfighaltung (Kleingruppenhaltung) stammen. Zudem bittet der BVT die Verbraucher, auf den Kaninchenbraten zu verzichten, da das Fleisch zumeist auch aus nicht tiergerechter Haltung stammt.
Der BVT empfiehlt, Eier selber zu färben und hierfür ausschließlich Eier aus tiergerechten Haltungssystemen zu kaufen. Das sind die Eier mit der Kennzeichnung 0 für Bio-, 1 für Freiland- und 2 für Bodenhaltung. Bei bereits gefärbten Eiern besteht keine Kennzeichnungspflicht der Herkunft, sodass Verbraucher keine Sicherheit haben, ob diese Eier auch aus artgerechten Haltungssystemen stammen.
Aus der nicht tiergerechten Käfighaltung stammt zumeist der zu Ostern so beliebte Kaninchenbraten. Eingepfercht in viel zu engen Drahtgitterkäfigen, bei viel zu hohen Besatzdichten warten die Tiere in riesigen Mastbetrieben auf ihren Tod. Hoppeln, sich Aufrichten oder Männchenmachen – also alle arttypischen Verhaltensweisen – sind den Mastkaninchen in dieser Massentierhaltung nicht möglich.
Falsche Ökoeier – Glaubwürdigkeit einer Branche steht auf dem Prüfstand

Berlin, 26. Februar 2013: Die Nachricht schlug wie eine Bombe ein: Millionen Eier aus konventioneller Haltung vor allem aus Niedersachsen sollen nach SPIEGEL-Informationen als angebliche Bio-Eier in den Handel gelangt sein. Die Legehennen sollen zudem in überbelegten Ställen nicht so gehalten und gefüttert worden sein, wie es für die Erzeugung von Bio-Eiern vorgeschrieben ist. Zum Wochenanfang wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Oldenburg gegen rund 150 Betriebe in Niedersachsen ermittelt und 50 weitere Verfahren an Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Schleswig-Holstein, Sachsen und Sachsen-Anhalt abgegeben hat. Allen Betrieben wird vorgeworfen, systematisch die Ställe überbelegt zu haben und den Hennen keinen oder nicht den gesetzlich vorgeschriebenen Auslauf von 4 Quadratmeter je Henne geboten zu haben. Die Eier hätten somit nicht als Bioware gekennzeichnet werden dürfen. „Durch die kriminelle Betrügerei einiger zumeist agrarindustriell arbeitender Betriebe wird nun eine ganze Branche in Verruch gebracht. Leidtragende sind die ehrlich arbeitenden Bauern, die mit hohem Einsatz und aus tiefster Überzeugung Hennen artgerecht halten und die so gewonnenen Eier zu Recht zu einem höheren Preis verkaufen“, so Prof. Dr. Astrid Funke, Präsidentin des BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ e.V. Der Skandal um die falsche Etikettierung der Eier könnte zur ersten Bewährungsprobe des neuen Landwirtschaftsministers in Niedersachsen werden. „Wir erwarten, dass Minister Meyer alles daran setzt, um das Kontrollsystem in der landwirtschaftlichen Produktion zu intensivieren, damit zukünftig Betrügereien erst gar nicht erfolgen können. Zudem muss den Betrieben, die an dem Betrug beteiligt waren, die Betriebsgenehmigungen entzogen werden. Nur mit harten Sanktionen kann den illegalen Machenschaften begegnet werden“, so Funke weiter.
Bundesverband Tierschutz kritisiert einseitige Interessensvertretung der Bundesministerin Ilse Aigner zugunsten der Geflügellobby
Berlin/Moers, 8. März 2012: Auf der gestrigen Sitzung des Ausschuss des Bundestages für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hätte eine seit langem andauernde Auseinandersetzung über die Laufzeiten der Kleingruppenhaltung von Legehennen beigelegt werden können. Zur Diskussion standen die Laufzeiten auf das Jahr 2023 bzw. in Härtefällen auf 2025 zu begrenzen. Ministerin Aigner war im letzten Jahr mit ihren Vorstellungen, die Kleingruppenhaltung bis zum Jahr 2035 zu ermöglichen, an der Ablehnung des Bundesrates gescheitert. Daraufhin wurde unter Federführung des Landes Rheinland-Pfalz und Niedersachsen ein Kompromiss mit der Laufzeit bis 2023 bzw. 2025 erarbeitet, der auch die Zustimmung der Mehrheit des Bundesrates fand. [weiter...]
Keine Batterieeier für die Lebensmittelproduktion
Gemeinsame Aktion der Grünen Bundestagsfraktion und der Tierschutzverbände am 13. Dezember 2006 in Berlin: Der BVT setzt sich für die Kennzeichnungspflicht für alle eierhaltigen Produkte ein.
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Die guten ins Töpfchen, die schlechten ...
Ganz gleich in welcher Haltung eine Legehenne lebt: für jede musste bereits kurz nach dem Schlupf ein männliches Küken sterben. [weiter...]
Hühnermobil
Artgemäß - Umweltgerecht - Verbraucherfreundlich. Im Wochenrhythmus versetzbar zur frischen Weidefläche. [weiter...]
Bundesverband Tierschutz e.V.
