Legehennen

Mit dem Tierschutzgesetz vereinbar

Urteil aus Münster zur Kükentötung

23. Mai, Berlin. Die Tötung von jährlich ca. 45-50 Millionen männlichen Eintagsküken aus Zucht-Legelinien ist längst ein Politikum geworden.  Selbst wenn das Leben eines aufgezogenen Kükens aus den Mastlinien auch schon nach 35 bis 40 Tagen Mastperiode zu Ende ist, scheint in der Gesellschaft zunehmend Konsens zu bestehen, dass der Tod für ein Tage alte Lebewesen unethisch ist.
Und doch entschied das Oberverwaltungsgericht in Münster am 20. Mai, dass das Töten der Küken mit dem Tierschutzgesetz vereinbar sei, das ja für das Töten von Tieren einen "vernünftigen Grund" fordert; dieser sei im Falle der männlichen Küken aus Legelinien gegeben, so die Richter.
Sie sterben, weil sie wirtschaftlich keinen Wert haben: Männliche Küken aus Zucht-Legelinien setzen kein Fleisch an, eignen sich also nicht zur Mast - und Eier können sie naturgemäß auch nicht legen. So werden 45-50 Millionen Eintagsküken pro Jahr in Deutschland vergast, und die europäischen Mitgliedsstaaten verfahren nicht anders.
Der grüne Umweltminister Remmel hatte 2013 in seinem Bundesland Nordrhein-Westfalen die grausame Praxis des millionenfachen Tötens ab 1. Januar 2015 verbieten wollen.  Die Brütereien zogen vor Gericht, bekamen Recht, erst vor dem Verwaltungsgericht in Minden und nun die weitere Bestätigung durch das Oberverwaltungsgericht in Münster. Die Entscheidung gilt als Grundsatzurteil und wird - wie zu erwarten - von der Geflügelwirtschaft sehr begrüßt.
Dagegen reagiert der niedersächsische Landwirtschaftsminister Meyer (Grüne) schwer enttäuscht. Für ihn sei die Praxis "ethisch-moralisch verwerflich" und das Urteil aus Münster abermals die Aufforderung an den Bundesgesetzgeber, endlich ein bundesweites Verbot des Kükentötens zu erlassen. In Niedersachsen soll das Töten der Eintagsküken Ende 2017 verboten sein. Wie alle anderen Bundesländer setzt Niedersachsen seine Hoffnungen auf die Praxisreife der Geschlechterbestimmung im Ei. Das Verfahren wird von der Universität Leipzig entwickelt und soll 2017 abgeschlossen sein. Doch der Einsatz in den Brütereien soll  voraussichtlich erst 2019 möglich sein.
Eine weitere Alternative wäre das Zweinutzungshuhn. Bei dieser Züchtung legen die Hennen Eier, die Hähne setzen Fleisch an - nur die Landwirte ziehen noch nicht mit. Auch die Bruderhahn-Initiative, bei das männliche Küken aufgezogen und seine aufwendige Mast zum Teil mit dem Verkauf der Eier der "Schwestern" finanziert wird, ist offenbar für die Branche nicht lukrativ genug.      

 

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Aktualisierung vom 19. März: Küken dürfen weiter getötet werden

Küken wollen leben - Im Bundestag geht es heute um die Kükentötung

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17. März. 40 bis 50 Millionen Küken werden jährlich getötet, weil die männlichen Tiere der Legehennenrassen naturgemäß keine Eier legen und zu langsam Fleisch ansetzen.
Dass diese Praxis höchst unethisch und mit dem Tierschutzgesetz kaum vereinbar ist, scheint mittlerweile parteiübergreifender Konsens. Doch nur Bündnis 90/Die Grünen fordern rigoros ein Verbot, während die CDU davor warnt. Die Begründung: Bei einem Alleingang Deutschlands würde die Ei-Produktion in andere EU-Staaten verlagert werden, die weiter auf die Kükentötung setzten und damit die Kosten für die Aufzucht der männlichen Tiere sparen.
Die Bundesregierung hofft, dass das millionenfache Schreddern und Vergasen der männlichen Küken dann der Vergangenheit angehört, wenn die Technik der Geschlechtsbestimmung im Ei marktreif ist. Derzeit wird an einem solchen Verfahren geforscht. Ziel ist es, die Eier, aus denen männliche Küken schlüpfen auszusortieren, bevor die Küken schlüpfen.
Unabhängig von der technischen Entwicklung der Geschlechtsbestimmung im Ei will der niedersächsische Landwirtschaftsminister den Ausstieg aus der grausamen Routine. Bis Ende 2017 soll die entsprechende Sondergenehmigung der Kükentötung auslaufen, danach wäre die Praxis verboten.
Neben der Geschlechterbestimmung im Ei wird auch auf die Zucht von sogenannten Zweinutzungshühnern gesetzt. Bei dieser Rasse werden die männlichen Nachkommen nicht getötet, sondern gemästet. Allerdings legen die weiblichen Tiere weniger Eier als die hochspezialisierten Rassen, und die Männchen legen langsamer an Gewicht zu. Für das Gros der Landwirte ist die Zucht der Zweinutzungshühner unter den derzeitigen Marktbedingungen nicht lukrativ. Anders viele ökologisch orientierte Landwirte: Sie versuchen mit Initiativen wie "Bruder Hahn" die Verbraucher für das Thema zu sensibilisieren und Zweinutzungsrassen auf dem Markt zu etablieren.

Geflügelwirtschaft gibt Blockadehaltung auf

Ab September 2016 sollen die Schnäbel von Legehennen nicht mehr kupiert werden

BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ, Berlin, 13.7.2015: Im Rahmen einer Vereinbarung zur Verbesserung des Tierwohls haben sich das Bundeslandwirtschaftsministerium und die Interessensvertreter der Geflügelwirtschaft vor wenigen Tagen darauf verständigt, das Kupieren der Schnäbel bei Legehennen bis August 2016 zu beenden. Der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ (BVT) begrüßt diesen – seit langem überfälligen – Schritt.

Damit gibt die Geflügelwirtschaft eine Blockadehaltung auf, die sie seit Jahrzehnten eingenommen hatte. Ohne das Kupieren der Schnäbel würden sich die Hennen gegenseitig schwerste Verletzungen zufügen, das Abschneiden der Schnabelspitze sei demnach unabdingbar, um Legehennen in größeren Beständen überhaupt halten zu können, so die bisherige Position des Geflügelwirtschaftsverbandes.

„Das routinemäßige Abschneiden der Schnabelspitze stellte schon immer einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar“, erläutert Dr. Gerd Gies. Zulässig sei diese Maßnahme nur im Einzelfall. „Die Geflügelwirtschaft hat über Jahre so geltendes Recht gebeugt und die Politik hat tatenlos zugeschaut“, so der BVT-Vorsitzende weiter.

Die nunmehr eingeschlagene Kurskorrektur ist seit vielen Jahren überfällig und kam nicht zuletzt aufgrund des öffentlichen Drucks der Tierschutzverbände zustande, dem sich Wirtschaft und Politik ausgesetzt sahen. Immer schon hatte der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ die unzulässige Praxis des routinemäßigen Abschneidens der Schnabel spitze des Geflügels angeprangert. Der Eingriff ist mit erheblichen Schmerzen für die Tiere verbunden, da der Schnabel mit Nervengewebe durchzogen ist.

Mit dem Kupieren der Schnäbel werden – wie fälschlich oft behauptet – nicht die Ursachen des Federpickens und des Kannibalismus beseitigt, sondern nur die Symptome bekämpft. Tatsächlich ist wissenschaftlich längst erwiesen, dass bestimmte Faktoren, wie Futterkonsistenz und Energiegehalt, Schadgaskonzentration, Lichtqualität, Strukturierung des Stalls, die Qualität der Einstreu und vor allem auch die Besatzdichte entscheidend zu den beiden Verhaltensweisen beitragen.

„Den Schalter einfach nur umzulegen und alle genannten Faktoren unberücksichtigt zu lassen, wird allerdings nicht funktionieren“, warnt Dr. Gerd Gies. „Viel mehr als bisher wird die Sachkunde der Hennenhalter gefordert sein, um beginnende Verhaltensstörungen der Hühner frühzeitig zu erkennen und Korrekturen vorzunehmen. Die Legehennenhaltung wird anspruchsvoller, das dürfte nach der Entscheidung klar geworden sein.“

Der Ausstieg aus dem Schnabelkupieren kann der Einstieg in eine artgerechte Hühnerhaltung werden, mit einer geringeren Besatzdichte, Beschäftigungsmaterialen und mit Auslauf in einen Wintergarten oder Freilauf. Der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ wird die Entwicklung aufmerksam und konstruktiv begleiten.

Kleingruppenhaltung noch bis Ende 2028 möglich?

Der Bundesverband Tierschutz lehnt Kompromissvorschlag der Bundesregierung ab!


Berlin, 28. Mai 2015. Seit 2010 ist in Deutschland die Haltung von Legehennen in den berüchtigten Käfigbatterien verboten. Gehört danach jede Käfighaltung für die Tiere der Vergangenheit an? Nein, denn ca. 11% aller in Deutschland gehaltenen Legehennen werden noch in der sogenannten Kleingruppe gehalten, die Bezeichnung eine verbale Irreführung. Auch dieses Haltungssystem ist ein Käfig, wenn auch im Unterschied zur herkömmlichen Legebatterie mit etwas mehr Platz für jedes Tier. Außerdem stehen den Hühnern Funktionselemente, wie Sitzstangen, Schalen mit Sand zum Staubbaden und ein abgedunkelter Bereich als vermeintliches Legenest, zur Verfügung.
Tierschutzorganisationen lehnten die Kleingruppenhaltung als nicht tiergerecht ab. Unterstützend kam hinzu, dass das Bundesverfassungsgericht im Oktober 2010 die  Vorschriften zur Kleingruppenhaltung aus formalen Gründen beanstandete und die Bundesregierung aufforderte, eine Neuregelung vorzunehmen. Die damalige Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner stellte daraufhin einen überarbeiteten Verordnungsentwurf vor, der zwar einen Ausstieg aus der Kleingruppenhaltung vorsah, jedoch den bestehenden Betrieben eine lange Übergangsfrist bis 2035 einräumte. Sie scheiterte mit dem Vorschlag beim Bundesrat, der wesentlich kürzere Auslauffristen - bis Ende 2023 und in Ausnahmefällen bis 2025 - forderte. Seither gibt es keine bundeseinheitliche Rechtsnorm für die Kleingruppenhaltung.
Den Anstoß für eine erneute Diskussion hat nun ein von Rheinland-Pfalz und Niedersachsen in den Bundesrat eingebrachter Entschließungsantrag gegeben. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, die Verordnung mit den ehedem geforderten Übergangsfristen in Kraft zu setzen. Als Kompromiss hat das Bundeslandwirtschaftsministerium eine Übergangsfrist für bestehende Betriebe bis Ende 2028 vorgeschlagen. Und in Ausnahmefällen sollen Anlagen sogar bis 2030 weitergeführt werden dürfen.
Der Bundesverband Tierschutz (BVT) fordert die Länder auf, diesem Kompromiss nicht zustimmen und schlägt stattdessen folgende Lösung vor: Die Übergangfristen für bestehende Anlagen sollten sich an den zehnjährigen Abschreibungsfristen für Stalleinrichtungen orientieren. Da viele Kleingruppenhaltungen bereits vor 2010 in Betrieb genommen wurden, erscheint eine Übergangsfrist, wie sie seinerzeit vom Bundesrat vorgeschlagen wurde, als notwendig und im Hinblick auf die Interessen der Legehennenhalter auch als vertretbar.

NRW verbietet Töten von Eintagsküken:

Berlin, 27.09.2013: Weil sie weder für die Eierproduktion noch für die Mast zu gebrauchen sind, werden  in Deutschland jährlich ca. 50 Millionen männliche Küken direkt nach dem Schlüpfen getötet. Seit Jahren kämpft der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ für ein Verbot der Tötung. Per Erlass hat nun das Land NRW die Kreisordnungsbehörden angewiesen, den Brütereien mit einer Übergangsfrist von einem Jahr die Tötung von Eintagsküken zu untersagen. Der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ begrüßt diesen Erlass außerordentlich und bezeichnet ihn als Meilenstein im Tierschutz. Es sind nun die übrigen Bundesländer gefordert, dem Beispiel NRWs zu folgen und sich gleichfalls für Regelungen zur Beendigung der Tötung der männlichen Eintagsküken einzusetzen.

Lesen sie hier die Pressemitteilung des Landes NRW.

BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ appelliert zu Ostern an Verbraucher: Kaufen Sie keine gefärbten Ostereier und kein Fleisch gequälter Mastkaninchen!

Berlin, 26.03.2013:. Zum bevorstehenden Osterfest appelliert der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ e.V. (BVT) an die Verbraucher, keine gefärbten Eier zu kaufen, da wegen der fehlenden Herkunftskennzeichnung unklar ist, ob diese Eier aus der tierquälerischen Käfighaltung (Kleingruppenhaltung) stammen. Zudem bittet der BVT die Verbraucher, auf den Kaninchenbraten zu verzichten, da das Fleisch zumeist auch aus nicht tiergerechter Haltung stammt.

 

Der BVT empfiehlt, Eier selber zu färben und hierfür ausschließlich Eier aus tiergerechten Haltungssystemen zu kaufen. Das sind die Eier mit der Kennzeichnung 0 für Bio-, 1 für Freiland- und 2 für Bodenhaltung. Bei bereits gefärbten Eiern besteht keine Kennzeichnungspflicht der Herkunft, sodass Verbraucher keine Sicherheit haben, ob diese Eier auch aus artgerechten Haltungssystemen stammen.

 

Aus der nicht tiergerechten Käfighaltung stammt zumeist der zu Ostern so beliebte Kaninchenbraten. Eingepfercht in viel zu engen Drahtgitterkäfigen, bei viel zu hohen Besatzdichten warten die Tiere in riesigen Mastbetrieben auf ihren Tod. Hoppeln, sich Aufrichten oder Männchenmachen – also alle arttypischen Verhaltensweisen – sind den Mastkaninchen in dieser Massentierhaltung nicht möglich.

Falsche Ökoeier – Glaubwürdigkeit einer Branche steht auf dem Prüfstand

Berlin, 26. Februar 2013: Die Nachricht schlug wie eine Bombe ein: Millionen Eier aus konventioneller Haltung vor allem aus Niedersachsen sollen nach SPIEGEL-Informationen als angebliche Bio-Eier in den Handel gelangt sein. Die Legehennen sollen zudem in überbelegten Ställen nicht so gehalten und gefüttert worden sein, wie es für die Erzeugung von Bio-Eiern vorgeschrieben ist. Zum Wochenanfang wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft Oldenburg gegen rund 150 Betriebe in Niedersachsen ermittelt und 50 weitere Verfahren an Nordrhein-Westfalen, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen, Schleswig-Holstein, Sachsen und Sachsen-Anhalt abgegeben hat. Allen Betrieben wird vorgeworfen, systematisch die Ställe überbelegt zu haben und den Hennen keinen oder nicht den gesetzlich vorgeschriebenen Auslauf von 4 Quadratmeter je Henne geboten zu haben. Die Eier hätten somit nicht als Bioware gekennzeichnet werden dürfen. „Durch die kriminelle Betrügerei einiger zumeist agrarindustriell arbeitender Betriebe wird nun eine ganze Branche in Verruch gebracht. Leidtragende sind die ehrlich arbeitenden Bauern, die mit hohem Einsatz und aus tiefster Überzeugung Hennen artgerecht halten und die so gewonnenen Eier zu Recht zu einem höheren Preis verkaufen“, so Prof. Dr. Astrid Funke, Präsidentin des BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ e.V. Der Skandal um die falsche Etikettierung der Eier könnte zur ersten Bewährungsprobe des neuen Landwirtschaftsministers in Niedersachsen werden. „Wir erwarten, dass Minister Meyer alles daran setzt, um das Kontrollsystem in der landwirtschaftlichen Produktion zu intensivieren, damit zukünftig Betrügereien erst gar nicht erfolgen können. Zudem muss den Betrieben, die an dem Betrug beteiligt waren, die Betriebsgenehmigungen entzogen werden. Nur mit harten Sanktionen kann den illegalen Machenschaften begegnet werden“, so Funke weiter.

Bundesverband Tierschutz kritisiert einseitige Interessensvertretung der Bundesministerin Ilse Aigner zugunsten der Geflügellobby

Berlin/Moers, 8. März 2012: Auf der gestrigen Sitzung des Ausschuss des Bundestages für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hätte eine seit langem andauernde Auseinandersetzung über die Laufzeiten der Kleingruppenhaltung von Legehennen beigelegt werden können. Zur Diskussion standen die Laufzeiten auf das Jahr 2023 bzw. in Härtefällen auf 2025 zu begrenzen. Ministerin Aigner war im letzten Jahr mit ihren Vorstellungen, die Kleingruppenhaltung bis zum Jahr 2035 zu ermöglichen, an der Ablehnung des Bundesrates gescheitert. Daraufhin wurde unter Federführung des Landes Rheinland-Pfalz und Niedersachsen ein Kompromiss mit der Laufzeit bis 2023 bzw. 2025 erarbeitet, der auch die Zustimmung der Mehrheit des Bundesrates fand. [weiter...]



Keine Batterieeier für die Lebensmittelproduktion
Gemeinsame Aktion der Grünen Bundestagsfraktion und der Tierschutzverbände am 13. Dezember 2006 in Berlin: Der BVT setzt sich für die Kennzeichnungspflicht für alle eierhaltigen Produkte ein. [weiter...]

 

Die guten ins Töpfchen, die schlechten ...
Ganz gleich in welcher Haltung eine Legehenne lebt: für jede musste bereits kurz nach dem Schlupf ein männliches Küken sterben. [weiter...]

 

Hühnermobil
Artgemäß - Umweltgerecht - Verbraucherfreundlich. Im Wochenrhythmus versetzbar zur frischen Weidefläche. [weiter...]