Kaninchen

Unterstützung für private Kaninchen-Auffangstation in Uslar

BVT hilft mit Spende für Kastration

22. April 2016. Vor drei Jahren hat eine engagierte Tierfreundin im niedersächsischen Uslar eine Auffangstation für Kaninchen gegründet. Mit sehr viel persönlichem Engagement hat die Mutter einer Tochter neben ihrem Beruf die Station für Kleintiere in Not aufgebaut.
Neben der Suche nach einem neuen Zuhause für Kaninchen & Co werden alle Tiere tierärztlich untersucht, entwurmt, eine Behandlung gegen Kokzidien durchgeführt und die Böckchen kastriert.
Mit 200 Euro hat sich nun der Bundesverband Tierschutz an den Kastrationskosten für fünf männliche Kaninchen beteiligt. Die Leiterin der Auffangstation hat sich sehr gefreut, weil die Kastration die Tiere weniger krankheitsanfällig macht und gleichzeitig ihre Vermittlungschance erhöht.
Seit Bestehen der Station konnte die Tierfreundin über 150 Kaninchen und andere Kleinnager in ein gutes Zuhause vermitteln. Doch sie ist weiterhin und sehr dringend auf Spenden angewiesen: Die Zahl der zu kastrierenden Böckchen ist ständig hoch, weil es immer wieder Neuzugänge gibt und jede Kastration erst einmal finanziert werden muss.
Wer helfen möchte (gerne auch mit Übernahme einer Patenschaft), informiert sich bitte hier auf der Homepage der Auffangstation und hier beim Facebookauftritt.

Schlechte Nachricht für die 27 Angestellten der Peters GmbH in Claußnitz:

Das Werk, in dem Angora-Wäsche genäht wird, soll im Laufe dieses Jahres geschlossen werden

Unter den Betroffenen: 20 Näherinnen. Sie bekämen „unverbindlich“ einen Arbeitsplatz in Wilkau-Haßlau angeboten, hieß es. Geschäftsführerin Dr. med. Ulrike Katz (auch Chefin der Medima GmbH) macht die Tierschützer von PETA für die Betriebsschließung verantwortlich. PETA hatte u.a. das brutale „Zupfen“ von Angora-Kaninchen angeprangert.                                                                                             weiterlesen

Erfolg: Galeria Kaufhof stellt den Verkauf von Kaninchenfleisch zum 1. April 2014 ein

Foto: Deutsches Tierschutzbüro

Berlin, 13.03.2014. Einen großen Erfolg kann das Tierschutzbündnis „Kaninchenmast, nein danke“,  an dem auch der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ beteiligt ist, verbuchen: Galeria Kaufhof stellt bundesweit den Verkauf von Kaninchenfleisch Anfang April 2014 ein.
Die Entscheidung des Konzerns ist als Reaktion auf die Protestaktionen des Kaninchenbündnisses zu werten, das immer wieder auf die qualvollen Haltungsbedingungen der Kaninchen aufmerksam und das Handelsunternehmen zur Auslistung des Kaninchenfleisches aufgefordert hatte.
Kurz vor Weihnachten hatte das Bündnis erneut mit einer spektakulären Aktion vor Galeria Kaufhof auf dem Berliner Alexanderplatz auf die Leiden der Kaninchen in den Mastbetrieben aufmerksam gemacht. Aktivisten forderten mit zahlreichen Bannern, Schildern und einem Kaninchen im Rollstuhl, dass „Galeria Kaufhof“ Kaninchenfleisch aus industrieller Käfighaltung auslistet und kein Fleisch mehr von kranken Kaninchen verkauft.
Recherchen hatten ergeben, dass in den Herkunftsbetrieben der Handelsmarke AIA die Kaninchen in engen Drahtgitterkäfigen gehalten werden, die zu erheblichen Leiden bei den Tieren führen.
„Besonders perfide ist es, wenn das Fleisch von derartig gequälten Tieren auch noch in einer Gourmet-Abteilung verkauft wird“, so damals die Kritik von Dr. Jörg Styrie, Geschäftsführer des BUNDESVERBANDES TIERSCHUTZ.
Das Tierschutzbündnis freut sich, dass der Protest erfolgreich war und Galeria Kaufhof das Kaninchen-Qualfleisch aus dem Sortiment genommen hat. Das Bündnis appelliert nun an die Supermarktketten Kaiser’s und Rewe dem guten Vorbild von Kaufhof zu folgen und gleichfalls das Kaninchenfleisch auszulisten.
Weitere Informationen zum Thema Kaninchenmast und der Aktion vor Kaufhof (Weihnachten 2013) finden Sie hier: www.kaninchenmast.info

BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ appelliert zu Ostern an Verbraucher: Kaufen Sie keine gefärbten Ostereier und kein Fleisch gequälter Mastkaninchen!

Berlin, 26.03.2013:. Zum bevorstehenden Osterfest appelliert der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ e.V. (BVT) an die Verbraucher, keine gefärbten Eier zu kaufen, da wegen der fehlenden Herkunftskennzeichnung unklar ist, ob diese Eier aus der tierquälerischen Käfighaltung (Kleingruppenhaltung) stammen. Zudem bittet der BVT die Verbraucher, auf den Kaninchenbraten zu verzichten, da das Fleisch zumeist auch aus nicht tiergerechter Haltung stammt.

 

Der BVT empfiehlt, Eier selber zu färben und hierfür ausschließlich Eier aus tiergerechten Haltungssystemen zu kaufen. Das sind die Eier mit der Kennzeichnung 0 für Bio-, 1 für Freiland- und 2 für Bodenhaltung. Bei bereits gefärbten Eiern besteht keine Kennzeichnungspflicht der Herkunft, sodass Verbraucher keine Sicherheit haben, ob diese Eier auch aus artgerechten Haltungssystemen stammen.

 

Aus der nicht tiergerechten Käfighaltung stammt zumeist der zu Ostern so beliebte Kaninchenbraten. Eingepfercht in viel zu engen Drahtgitterkäfigen, bei viel zu hohen Besatzdichten warten die Tiere in riesigen Mastbetrieben auf ihren Tod. Hoppeln, sich Aufrichten oder Männchenmachen – also alle arttypischen Verhaltensweisen – sind den Mastkaninchen in dieser Massentierhaltung nicht möglich.

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Das stille Leid der Kaninchen
Wer weiß schon, welches Dasein die Kaninchen fristen, die für die „Fleischproduktion“ gehalten werden? Ihr Leid ist oft ein verborgenes. [weiter...]

Zwergkaninchen gelten als »Einsteigerhaustier« und werden deswegen oft für Kinder angeschafft und fristen in zahlreichen Haushalten ein tristes Leben in viel zu kleinen Käfigen und ohne Artgenossen. [weiter...]

 

Osterhäschen und andere Hasenartige
Bald kommt er wieder: der Osterhase. Und schon jedes Kind weiß: Häschen wollen hoppeln, springen, Haken schlagen. [weiter...]