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Katze gefunden - was tun?

Katzenfund - was tun?

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Katzen nur noch kastriert auf die Straße

Antrag der SPD Berlin-Mitte

24. Mai, Berlin. Die SPD in Berlin-Mitte heizt die Debatte um die seit Jahren geforderte Kastrations- und Meldepflicht von Katzen neu an. Ihr Antrag werde geprüft, erklärte der für Tierschutz zuständige Justizsenator Thomas Heilmann den Medien gegenüber. Man sei bereits im Gespräch, wie das Tierheim in Berlin entlastet und die Situation der zahlreichen herrenlosen Katzen verbessert werden könne.

Diskutiert wird auch, ein Kastrationsmobil einzusetzen. In dieser fahrenden Tierarztpraxis könnten wild lebende Katzen kastriert und mit einem Chip versehen werden. Wer seiner Katze Freigang gewährt, darf sie nach dem SPD-Antrag aus Mitte nur noch kastriert und gechippt auf die Straße lassen.

Noch 2014 hatte der Senat in einem offiziellen Schreiben verkündet, dass in Berlin der Wille für eine gesetzliche Kastrationspflicht fehle. Doch die zunehmende Zahl von Straßenkatzen in der Hauptstadt und die entsprechende Kostenbelastung für die Tierheime führten dazu, dass 2015 die Bereitstellung finanzieller Mittel für Kastrationsprogramme seitens der Stadt in Aussicht gestellt wurde.

Auch der Einsatz des Kastrationsmobils soll, laut Antrag der SPD in Mitte, durch Landesmittel gefördert werden.

 

Text und Bild
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In NRW geht Essen mit seiner Kastrations- und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen mit gutem Beispiel voran

2. März 2016. In Essen müssen freilaufende Katzen kastriert und registriert werden - das beschloss der Stadtrat nun einstimmig. Damit gehört Essen zu den Vorreitern in Nordrhein-Westfalen, die sich für die Pflicht zur Kastration und Registrierung von Freigängern einsetzen.
Der BVT begrüßt den Verordnungserlass aus Essen sehr und hofft, dass sich weitere Städte und Kommunen anschließen werden. In Moers unterhält der Verband sein Tierheim, das - wie alle Tierheime bundesweit - immer mehr herrenlose, geschwächte Katzen versorgen muss. Auch Moers hat noch keine Verordnung erlassen, die Katzenbesitzer verpflichten würde, ihr freilaufendes Tier kastrieren und registrieren zu lassen. Der BVT tritt seit Jahren dafür ein, dass die Kastration und Registrierung von Katzen bundesweit geregelt wird.

Kastration von Katzen - Ein aktiver Beitrag zum Tierschutz

Endlich ist er da, der lang ersehnte Frühling. Bei Sonnenschein und warmen Temperaturen lebt die Seele von Mensch und Tier auf. Stimuliert durch die langen Sonnnentage beginnt bei nicht kastrierten Katzen die Hochphase der sexuellen Aktivität – mit den bekannten Folgen. Eine Vielzahl von Katzenwelpen wird geboren, für die sich niemand zuständig fühlt. Ohne menschliche Fürsorge verelenden die Tiere schnell. Sie leiden an Infektionskrankheiten wie Katzenschnupfen, haben Parasiten und sind chronisch unterernährt. Wegen des fehlenden Sozialkontaktes zum Menschen, insbesondere in der Prägungsphase der ersten Lebenswochen, bleiben die Tiere den Menschen gegenüber äußerst scheu und sind daher auch kaum in menschliche Obhut zu vermitteln. Eine Spirale des Elends, die nur durch die konsequente Kastration von Freigängerkatzen und wild lebenden Tieren durchbrochen werden kann.

 

Der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ appelliert darum dringend an das Verantwortungsbewusstsein der Tierhalter, Freigängerkatzen kastrieren zu lassen und Tierschutzvereine und Katzenschutzinitiativen bei der Durchführung von Kastrationsaktionen finanziell zu unterstützen.

 

Neben der Tatsache, dass kastrierte Tiere keinen Nachwuchs mehr bekommen, bringt die Kastration auch weitere Vorteile mit sich bringt. Da die Tiere nicht mehr den Drang haben, auf der Suche nach einem Partner weite Strecken zurückzulegen, reduziert sich die Gefahr, überfahren zu werden und es kommt seltener zu Verletzungen durch Revierstreitigkeiten. Außerdem entfällt, wenn frühzeitig kastriert wird, bei Katern meist das „anrüchige“ Markieren, und bei weiblichen Tieren sinkt das Risiko von Gesäugetumoren oder einer Gebärmuttervereiterung.

 

Der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ setzt sich seit Jahren für eine Kastrationspflicht von Freigängerkatzen ein. Ein gutes Beispiel ist hier das sogenannte „Paderborner Modell“: Als erste deutsche Kommune verabschiedete die Stadt Paderborn 2008 eine ordnungsbehördliche Verordnung, die Halter von Freigänger-Katzen und Menschen, die verwilderte Katzen regelmäßig füttern, zur Kastration und Kennzeichnung der Tiere verpflichtet. Weitere Kommunen sind zwischenzeitlich diesem positiven Beispiel gefolgt.

Tierhaltung nicht per se verboten BGH entscheidet pro Hund und Katz

20. März 2013: Hunde und Katzen in Mietwohnungen dürfen nicht generell durch den Vermieter verboten werden. Entsprechende Klauseln in Mietverträgen stellen eine unangemessene Benachteiligung der Mieter dar und sind deshalb unwirksam, entscheidet der Bundesgerichtshof. Erforderlich ist demnach vielmehr eine Abwägung der Interessen im Einzelfall.

 

Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) können Vermieter die Tierhaltung nur noch nach einer individuellen Einzelfallprüfung verbieten - und auch nur dann, wenn die "Störfaktoren" überwiegen (Az.: VIII ZR 168/12). Pauschale Verbotsklauseln in einem Mietvertrag sind demnach unwirksam, wie der BGH mitteilt.                                                                                                                                       mehr...

 

Vorsicht bei der Abgabe von Jungtieren


Insbesondere bei der Abgabe von Katzenbabies ist Vorsicht geboten, wenn "Interessenten" annoncieren und junge Katzenkinder geschenkt haben wollen.
Hier steckt meist Geschäftemacherei dahinter.
Tiere sollten keinesfalls ohne Schutzgebühr und eine Schutzvertrag vermittelt werden.
Tierärzte und Tierfreunde in örtlichen Tierschutzvereinen geben sicher gerne einen Rat. Auch der Bundesverband Tierschutz hilft gerne und stellt Musterverträge zur Verfügung.



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