Aus unserem Tierheim

Foto: BVT

Oldies but Goldies
Wer hat ein Herz für unsere älteren Malteser?


Sie brauchen Ruhe, ihre Freunde und ganz viel Liebe: die Senioren unter unseren Maltesern. Von den über 60 Hunden, die das Tierheim Wesel im März 2016 aus einer beschlagnahmten Zucht aufgenommen hat, warten noch mehrere kleine weiße Hunde auf ein neues Zuhause. Die älteren Herrschaften sind zwar nicht mehr so unternehmungslustig, agil und beweglich wie ihre jüngeren Artgenossen, punkten dafür aber mit typischer "Altersweisheit".    

 

Wer sich für unsere bezaubernden Malteser interessiert, wendet sich bitte an unser Tierheim in Wesel.

Im Internet unter www.tierheim-wesel.de

Foto: Tierheim Wesel

In unserem Tierheim Wesel

 

versorgen wir derzeit über 30 Babykatzen aus verschiedenen Würfen. In vielen Fällen wurden die Katzen hochträchtig ausgesetzt, aufgefunden oder mit ihrem Nachwuchs in der Natur "entsorgt". Bei der Vermittlung achten wir darauf, dass die Kleinen ein liebevolles und dauerhaftes Zuhause bekommen. Vielleicht entdecken Sie Ihr Herz für unserer zauberhaften Racker auf vier Pfötchen?

Nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf www.tierheim-wesel.deF

Tierheimfest in Wesel voller Erfolg

 

Immer wieder hatte sich das Team um die Tierheimleiterin Gabi Wettläufer die Frage gestellt, ob das Wetter mitspielen würde. Unwetter mit Starkregen hatten im Kreis Wesel bis zum 2. Juni zu massiven Überflutungen geführt. Doch ab dann beruhigte sich die Lage, und am Morgen der Veranstaltung begleitete ein strahlend blauer Himmel das Tierheimfest.

Die zahlreich erschienenen Besucher konnten sich über die Tierschutzarbeit des Bundesverbandes Tierschutz informieren und an den Ständen Equipment rund um die Tierhaltung erwerben.

Die Tombola mit über 300 Preisen war einer der großen Anziehungspunkte. Die Preise werden jährlich von Unternehmen und Privatpersonen gespendet. Der Erlös, der über den Losverkauf erzielt wird, kommt direkt den Tierheimtieren zugute.

Die AndersArtigen zogen die Besucher mit einem besonderen Spaßprogramm, das Tricks und Kunststücke beinhaltete, in ihren Bann. Das Buffet, reichhaltig mit selbstgemachtem Kuchen, Grillwaren und frischen Salaten ausgestattet, begeisterte Kinder und Erwachsene gleichermaßen.

Es gab viele Interessentenanfragen für die Tierheimtiere, was besonders die Tierheimleiterin Gabi Wettläufer freut. Denn für Tiere ein gutes und verantwortungsvolles Zuhause bei liebevollen Menschen zu finden, ist ja das oberste Ziel der BVT-Tierschützer.

Hier finden Sie die Bildstrecke des Tierheimfestes. Darunter auch die neuen Besitzer einiger Malteser, die als Notfall im März aus einer Beschlagnahmung aufgenommen wurden. 65 verwahrloste, verstörte Hunde hatte das Tierheim Wesel damals versorgt.

Weitere Infos auf www.tierheim-wesel.de

Foto: BVT

 

Pressemitteilung - 270 Hunde aus Zucht in Schermbeck beschlagnahmt

Tierheim Wesel nimmt über 60 Tiere auf

 

8. März 2016, Tierheim Wesel. Als das Veterinäramt Gabi Wettläufer über die angekündigte Beschlagnahmung einer Hundezucht in Schermbeck  informiert, sagt die Tierheimleiterin umgehend ihre volle Unterstützung zu. Und so ziehen 65 Hunde, überwiegend Malteser und andere kleine Rassen, in das Tierheim ein.
"Wir waren schockiert, als wir die Hunde sahen", beschreibt Gabi Wettläufer den ersten Eindruck der vernachlässigten Zuchthunde.  Die Tiere waren so verfilzt, dass einige ihre Augen nicht schließen konnten und andere sich nur mühsam auf den Hinterbeinen bewegten. Das ineinander verwobene Fell hatte die Vorderläufe wie Fesseln umschlossen.
Die Bilanz: Sechs Hunde müssen bei ihrer Ankunft intensiv tiermedizinisch versorgt und 61 Hunde komplett geschoren werden. Unter den geretteten Tieren sind auch mehrere vier bis fünf Wochen alte Welpen.   
Die Hundezucht in Schermbeck stand schon länger unter behördlicher Beobachtung. Die Tiere wurden nach Hinweisen unter schlechtesten Bedingungen gehalten. Doch sobald das Kreisveterinäramt Kontrollen durchführte, bekamen die Beamten nur wenige ausgesuchte Zuchthunde zu Gesicht. Die anderen Tiere wurden im Haus verborgen gehalten, so dass die ungefähre Zahl der Hunde bis zur richterlichen Durchsuchung am 3. März weitgehend offen blieb. 270 Hunde wurden dann von 17 Mitarbeitern des Kreises Wesel aus ihren düsteren Verstecken im Keller und auf dem Dachboden befreit.
Nach derzeitigem Erkenntnisstand wird gegen die Hundezüchter ein Verfahren eingeleitet. Ihnen werden Verstöße gegen das Tierschutzgesetz zur Last gelegt und ein Verbot der Hundehaltung und -betreuung angestrebt.
Inzwischen haben sich die Welpen, Hundemamas, werdende Mütter und Rüden im Tierheim Wesel eingelebt. Bei einigen müssen die Zähne saniert werden, bei anderen die Krallen, aber das Wichtigste steht ihnen nun in den kommenden Wochen bevor: Nämlich die Vermittlung zu liebevollen Menschen, die bereit sind, einem Hund das zu geben, was er braucht: ein schönes Zuhause auf Lebenszeit.
Träger des Tierheims Wesel ist der Bundesverband Tierschutz e.V. (BVT).  Der Verband  hat sein Tierheim in den vergangenen zwei Jahren umfassend renoviert und wird im April seinen neuen Tierarztraum einweihen. Wer sich für einen Schützling aus der fatalen Hundezucht interessiert oder mit einer Spende helfen möchte,  wendet sich bitte an das Tierheim Wesel oder informiert sich vorab unter der Homepage

www.tierheim-wesel.de

Tiere aus dem Tierheim

Tierheimhunde – Anschaffung, Vorurteile und deren nähere Betrachtung

Das Bedürfnis, sich einen Hund aus dem Tierschutz zu holen, setzt sich erfreulicher Weise zunehmend durch. Im Tierheim befinden sich Hunde nahezu jeder Rasse und jeden Alters, die dringend ein beständiges und vor allem liebevolles Zuhause suchen. In den häufigsten Fällen sind diese Hunde leicht zu händeln und gliedern sich dankbar in ihre neue Familie ein. Dennoch gibt es immer noch Vorurteile, was die Anschaffung eines Hundes aus dem Tierheim betrifft, die dann letztendlich dazu führen, dass dieser Gedanke wieder verworfen wird und sich Interessierte an einen Züchter wenden. Über diese Vorurteile, Vorüberlegungen bei der Anschaffung sowie mögliche Probleme und deren Lösung berichtet die Hundetrainerin Christin Bierwisch auf unserer Homepage. Sie zeigt, dass die Anschaffung und Erziehung eines Hundes aus dem Tierschutz kein Hexenwerk und von jedem geduldigen Tierfreunden zu leisten ist.

Weiterlesen können Sie hier.

Der Hund aus zweiter Hand

Während in allen guten Hundebüchern minuziös beschrieben wird, wie ein Welpe aufgezogen und erzogen werden muss, gibt es für die, die einem erwachsenen Hund ein Heim schenken, kaum Tipps. Es wäre aber wichtig. Denn schon ein Einjähriger ist bereits ein beschriebenes Blatt, das zwar korrigiert und ergänzt, niemals aber gelöscht werden kann. Er hat eine Trennung hinter sich, die ihn geprägt hat, er hat Vorlieben und Abneigungen, Tugenden und Laster, Ängste, Erinnerungen, die er seinem neuen Menschen nicht mitteilen kann. Vor allem aber kann er nicht wissen, dass diese neuen Menschen ihm ab jetzt sein Zuhause garantieren, dass sie nunmehr der Mittelpunkt seines Lebens sind. Das muss man ihn lehren, mit viel Geduld und Fingerspitzengefühl. weiterlesen

Baby und Haustier

Oftmals erleben wir, dass Tiere ins Tierheim abgegeben werden, wenn ein Baby kommt. Das muss nicht sein. Mit Umsicht und Geduld lässt sich ein harmonisches Miteinander von Kind und Hund erzielen. Gegen ein Zusammenleben von Hund und Co. mit Baby ist nichts einzuwenden, vorausgesetzt, die Tiere sind nicht verhaltensauffällig. weiterlesen

Hinweise zur Aufnahme von Auslandshunden in private Pflegestellen

 

 

Moers, den 31. Januar 2014: Wiederholt wurde der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ von Tierfreunden angefragt, welcher  Regularien bei der Aufnahme von Auslandshunden in Pflegestellen berücksichtigt werden müssen. Unter Vorbehalt weiterer rechtlicher Auflagen sollten Pflegestellen folgende Hinweise berücksichtigen:

 

 

 

•    Erscheint die Organisation, mit der man zusammenarbeitet seriös?
•    Welche Vorbedingungen werden an eine Zusammenarbeit gestellt?
•    Ist sichergestellt, dass der Transport der Hunde unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften erfolgt (Bescheinigung über die Transportfähigkeit, Tracesmeldung und Zertifikate)?
•    Ist jeder Hund mit einem Transponder gekennzeichnet und liegt für jeden Hund ein  internationaler Impfpass vor, der jedem Hund eindeutig zugeordnet werden kann?
•    Wurden alle vorgeschriebenen Impfungen durchgeführt und sind diese ordnungsgemäß im Impfpass eingetragen?
•    Sind die Hunde eindeutig über 8 Wochen alt? Welpen unter 8 Wochen dürfen nur gemeinsam mit dem Muttertier transportiert werden.
•    Wie werden die Kosten für den Aufenthalt der Hunde in der Pflegstelle geregelt?
•    Wer trägt die Kosten für evtl. notwendige tierärztliche Behandlungen?
•    Wer entscheidet über die Vermittlung der Tiere?
•    Welche Vermittlungsgebühren werden erhoben und wer  erhält die Vermittlungsgelder?
•    Werden nicht vermittelte Hunde  von der Organisation, mit der man zusammenarbeitet, zurückgenommen? Was geschieht dann mit den Tieren?


Bedenken Sie auch, dass Sie als private Pflegestelle ggf. eine Genehmigung  nach § 11 Tierschutzgesetz benötigen. Um unliebsamen Überraschungen zu entgehen, sollten Sie vor der Einrichtung der Pflegestelle Kontakt mit dem zuständigen Veterinäramt aufnehmen. Nur so ist sichergestellt, dass Sie als tierheimähnliche Einrichtung, keine Hundesteuer zahlen müssen.