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Kinder lieben ihn -

Kinder lieben ihn -

den Tierschutzunterricht vom BVT

Für die letzte AG hatten sich so viel Schüler angemeldet, dass die Teilnehmer am Ende ausgelost werden mussten - für die BVT-Tierschutzlehrerin Ronja Sievers ein echter Grund zur Freude.

Zwei Tierschutz-AG's bietet der Bundesverband Tierschutz e.V. an der Grundschule An der Heide in Neu-Wulmstorf (Raum Hamburg) an und setzt sie auch in diesem Schuljahr fort. "Kinder lieben Tiere, sie wollen alles über sie erfahren", erklärt Ronja Sievers die Begeisterung der Grundschüler sowie der Kitakinder, die sie ebenfalls in mehreren Kindertagesstätten besucht, für den Tierschutzunterricht.

Zu Start der AG's werden Erwartungen der Mädchen und Jungen ausgetauscht, Ideen und Lieblingsthemen erfragt. Von Haustieren, vornehmlich Hunden, geht das Interesse der Schüler immer wieder auch zu dem Aspekt, warum Tiere aktuell bedroht sind, welchen Gefahren sie in ihren jeweiligen Lebensräumen ausgesetzt sind, wie heimische Wildtiere die Winter überleben, wo sie Nahrung und Schutz finden und vieles mehr.

Ronja Sievers, seit zwei Jahren für den BVT als Tierschutzlehrerin tätig, koordiniert die AG's und ist verantwortlich für die Art der Wissensvermittlung. Oft spielerisch - es wird gemalt, gebastelt, geklebt und gepuzzelt - und immer wieder im regen Austausch miteinander.

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Pressemeldung zum Welttierschutztag

Pressemeldung zum Welttierschutztag

Das Leid von Straßentieren im Fokus

Auf einer Müllkippe am Rand der bulgarischen Stadt Kyustendil leben Hunde, darunter Welpen jeglichen Alters. Sie versuchen sich von den fauligen Lebensmittelresten herauszusuchen, was den ständigen Hunger betäubt – kaum ein Bild könnte die Notwendigkeit eines Welttierschutztages besser symbolisieren.

Warum müssen Welpen und erwachsene Hunde in europäischen Mitgliedsstaaten noch heute auf Müllkippen dahinvegetieren? Wo bleibt der Schutzauftrag der Gesellschaft für die Tiere, die sich sichtbar für alle von Abfällen ernähren, mit Verletzungen und Krankheiten quälen – und trotz aller Versehrtheit weiter Nachwuchs in die Welt setzen?

„Die Kastration von Straßenhunden und Besitzerhunden, die durch ihren Freigang weiter zum Populationsanstieg beitragen, ist die einzige Möglichkeit, das Leid von herrenlosen Tieren zu begrenzen“, sagt die Vorsitzende des Bundesverbandes Tierschutz e.V., Claudia Lotz. Der bundesweit tätige Verband hat gerade 5000 Euro für eine Kastrationsaktion im rumänischen Sibiu zur Verfügung gestellt. Den Ablauf begleitet der befreundete, in Sibiu ansässige Verein, Animallife e.V.. Aus Deutschland ist Marianne Brass, Gründerin der Freien Tierhilfe e.V., angereist, um sich vor Ort ein Bild der angelaufenen Kastrationsaktion zu machen. Über 100 Hunde sollen in diesen Tagen kastriert werden; es sind Straßenhunde und Hunde von Bürgern dabei, die den Eingriff befürworten, ihn aber nicht bezahlen können.

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Versuchstieren soll Schutz entzogen werden

Versuchstieren soll Schutz entzogen werden

TIERVERSUCHSgesetz statt Tierschutzgesetz

Ein umstrittenes Anliegen der Bundesregierung ist, Versuchstiere aus dem Schutz des Tierschutzgesetzes zu entnehmen und den Umgang mit ihnen in einem Tierversuchsgesetz zu regeln. Wir lehnen den Vorstoß ab, weil das Leid von Versuchstieren ohne den Schutz durch das Tierrschutzgesetz erwartungsgemäß zunähme.

Über 80.000 Menschen haben sich innerhalb weniger Wochen mittels Petition gegen das Vorhaben ausgesprochen und so erreicht, dass sich der Bundestag erneut mit dem Vorgang beschäftigen muss.

Dass für Versuchstiere ein eigenes Gesetz gelten soll, forciert die Tierversuchslobby, die sich vor allem schnellere und einfachere Genehmigungsverfahren verspricht. Wenn für Versuchstiere die grundlegenden Schutzmaßnahmen, die im Tierschutzgesetz festgehalten sind, nicht mehr angewendet werden bräuchten, ist absehbar, dass die Tierversuche noch belastender, schmerzhafter und leidvoller sein werden als bisher. Die Tötung der sogenannten überzähligen Versuchstiere, heute noch strafbar nach dem Tierschutzgesetz, könnte - wirtschaftlich begründet - legalisiert werden. 

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