Tierheim Loulé

Spendenaufruf

 

Bitte unterstützen Sie

das BVT-Partnertierheim Loulé in Portugal

 

 

Seit 2007 unterstützt der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ das Tierheim Loulé in Portugal, indem er u.a. Tierfreunde um projektbezogene Spenden bittet und das Geld direkt an das Partnertierheim weiterleitet.

 

Weil die Not in allen ost- und südeuropäischen Tierheimen groß ist, stellt sich die Frage, warum der BVT gerade dieses ausgewählte Tierheim an der Algarve unterstützt? Das wollen wir Ihnen hier darlegen und außerdem über die Fortschritte der letzten Monate berichten.

 

Zum 1983 gegründeten Tierheim Loulé besteht ein persönlicher Kontakt des BVT zu einer deutschen Tierfreundin, die den größten Teil des Jahres in Portugal lebt. Sie ist dem Tierheim eng verbunden und weiß um die verzweifelte Situation vieler Heimtiere. Doch nicht nur Straßenhunde und -katzen führen in Portugal ein elendes Dasein, auch in Privatbesitz gehaltene Hunde, Pferde, Esel etc. werden oft sehr schlecht behandelt, gequält, auf der Straße ausgesetzt und landen dann im Canil.

 

Wie viele Tierheime in südlichen Ländern wird auch das "Canil de São Francisco de Assis" in Loulé kaum mit öffentlichen Geldern gefördert,  so dass alle Kosten, die der Tierheimbetrieb mit sich bringt, von den engagierten Kräften im Tierheim und seinen Förderern getragen werden müssen. Diese Aufwendungen setzen sich zusammen aus Kosten für Futter, Tierarzt, Medikamente, Wasser, Strom, Müllabfuhr, Sozialabgaben, Unterhalt des Tierheimautos und den Gehältern. Dieser Posten steht deswegen am Ende der Aufzählung, weil immer wieder Engpässe auftreten, in denen die Mitarbeiter auf ihren Lohn warten müssen.

 

Im Tierheim werden durchschnittlich 250-300 Hunde, darunter viele auf der Straße gefundene Welpen, trächtige Katzen oder Katzenmütter mit ihren Würfen, und sogar im Notfall Pferde, Esel und andere Huftiere versorgt. Ein Großteil der Tiere kommt krank, verletzt oder eben tragend ins Tierheim und muss auch tierärztlich versorgt werden.

 

Inzwischen verfügt das kürzlich neu errichtete Tierheim über einen kleinen Hospitalbereich und jeweils ein Behandlungszimmer für Hunde und Katzen. Das alte Tierheim war mit seinen maroden Gebäuden, Dächern, Zwingern und der defekten Stromversorgung ohne Gefahr für Menschen und Tiere nicht mehr zu betreiben. Die Lizenz stand auf dem Spiel! Und so wurde in den vergangenen zwei Jahren nach und nach das Tierheim mit Hilfe seiner Förderer wieder aufgebaut.

 

Doch viele Maßnahmen konnten aus Kostengründen bislang nicht realisiert werden. Zwar gibt es nun die dringend benötigte Krankenstation, Futterküche und trockene Wasch- und Lagerräume, aber einigen Gehegen fehlen notwendige bessere Zäune, Witterungsschutz, Hundehütten, erhöhte Liegeplätze und vieles mehr.

 

In den zum Teil ungeschützten, nicht isolierten Gehegen überstehen oft kranke Tiere die Winter nicht. Gleiches gilt für schwache Hunde, die ihren Artgenossen bei Auseinandersetzungen in den Zwingern unterlegen sind. Die Vermittlungszahlen, zumindest für erwachsene Hunde, sind so gering, dass ohne die Ausfuhr nach Deutschland das Tierheim in Kürze an seine maximale Belastungsgrenze stieße.

 

Vor diesem Hintergrund wird deutlich, dass der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ diesem Tierheim weiter helfen wird. Im kommenden Jahr werden wir unser Partnertierheim in Portugal besuchen.

 

Wenn auch Sie spenden möchten, dann bitte auf das BVT-Konto mit dem Stichwort Loulé. 2015 konnten wir 9.560 € zweckgebundene Spenden an das Tierheim überweisen.

 

Vielleicht möchten Sie das Tierheim auch besuchen oder in Ihren Ferien dort helfen? Dann wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle in Moers; wir stellen Ihnen den Kontakt zum deutschsprachigen Tierheim her.

 

Und so finden Sie das Tierheim:

Associação dos Amigos dos Animais Abandonados

Canil São Francisco de Assis

Lieselotte Clauberg-Kranendonk

Campina de Baixo

8100 Loulé/ Portugal

 

Wir danken Ihnen ganz herzlich für Ihre Unterstützung.

 

Foto: dreamstime.com

Übernahme von Tierschutzhunden aus dem Ausland

 

"Betrug mit Tierschutzhunden" - Plusminus warnt vor unseriösen Geschäftemachern
Berlin, 12.11.2015: In dem am 11. November ausgestrahlten Magazin plusminus ( ARD, 21.45 Uhr) ging es unter anderem um die Aufnahme von Tierschutzhunden aus dem Ausland. Plusminus warnte vor einer unkritischen Kontaktaufnahme mit Einrichtungen, die vorgeben, gegen eine Vermittlungsgebühr Tierschutzhunde aus dem Ausland in gute Hände nach Deutschland vermitteln zu wollen. „Es ist grotesk, dass kriminelle Banden mit dem Leid der Straßenhunde zunehmend lukrative Geschäfte machen“, so Dr. Jörg Styrie, Geschäftsführer des Bundesverbandes Tierschutz. Oft kassieren die Betrüger die Vermittlungsgebühr, ohne dass der Hund jemals bei den neuen Besitzern ankommt oder die Tierfreunde erhalten ein schwerkrankes Tier.
Daher empfiehlt der Bundesverband Tierschutz, Hunde aus dem Ausland nur dann zu übernehmen, wenn die Seriosität der vermittelnden Organisation geklärt ist. Weitere Kriterien, die Interessenten unbedingt beachten sollten:
- Die Vermittlungsgebühr darf erst bei der Übergabe des Hunde gefordert/gezahlt werden,
- der Hund muss mindestens acht Wochen alt sein,
- der Hund muss alle notwendigen Impfungen erhalten haben, die korrekt im EU-Impfpass eingetragen wurden (fragen Sie vorab eine/n Tierarzt/Tierärztin, welche Impfungen der Welpe bekommen haben müsste)
- der Hunde muss mit einem Mikrochip gekennzeichnet sein, dessen Nummer mit der im Impfpass übereinstimmt.
Unser Tipp: Wenn Sie sich unsicher hinsichtlich der Vorgehensweise der von Ihnen kontaktierten Organisation sind, zögern Sie nicht, sich bei Tierschutzorganisationen Rat zu holen.

Hier der Link zur Sendung von plusminus.

Stoppt das Töten von Straßenhunden in Rumänien

 

Berlin, 17.05.2014: Gemeinsam mit der Bürgerinitiative „Menschen für Europas Streuner“, weiteren Tierschutzorganisationen und aktiven Tierschützern protestierte der BUNDESVERBAND TIERCHUTZ e.V. (BVT) zum zweiten mal in diesem Jahr gegen das barbarische Töten von Straßenhunden in Rumänien. Als Mitgliedsland der EU ist auch Rumänien aufgefordert, sich an geltendes Tierschutzrecht zu halten und statt die Straßenhunde zu töten, Kastrationsaktion durchzuführen, um einer weiteren Vermehrung der Hunde entgegen zu wirken. weiterlesen

Hinweise zur Aufnahme von Auslandshunden in privaten Pflegestellen

 

Moers, den 31. Januar 2014: Wiederholt wurde der BUNDESVERBAND TIERSCHUTZ von Tierfreunden angefragt, welcher  Regularien bei der Aufnahme von Auslandshunden in Pflegestellen berücksichtigt werden müssen. Unter Vorbehalt weiterer rechtlicher Auflagen sollten Pflegestellen folgende Hinweise berücksichtigen:

 

 

 

•    Erscheint die Organisation, mit der man zusammenarbeitet seriös?
•    Welche Vorbedingungen werden an eine Zusammenarbeit gestellt?
•    Ist sichergestellt, dass der Transport der Hunde unter Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften erfolgt (Bescheinigung über die Transportfähigkeit, Tracesmeldung und Zertifikate)?
•    Ist jeder Hund mit einem Transponder gekennzeichnet und liegt für jeden Hund ein  internationaler Impfpass vor, der jedem Hund eindeutig zugeordnet werden kann?
•    Wurden alle vorgeschriebenen Impfungen durchgeführt und sind diese ordnungsgemäß im Impfpass eingetragen?
•    Sind die Hunde eindeutig über 8 Wochen alt? Welpen unter 8 Wochen dürfen nur gemeinsam mit dem Muttertier transportiert werden.
•    Wie werden die Kosten für den Aufenthalt der Hunde in der Pflegstelle geregelt?
•    Wer trägt die Kosten für evtl. notwendige tierärztliche Behandlungen?
•    Wer entscheidet über die Vermittlung der Tiere?
•    Welche Vermittlungsgebühren werden erhoben und wer  erhält die Vermittlungsgelder?
•    Werden nicht vermittelte Hunde  von der Organisation, mit der man zusammenarbeitet, zurückgenommen? Was geschieht dann mit den Tieren?


Bedenken Sie auch, dass Sie als private Pflegestelle ggf. eine Genehmigung  nach § 11 Tierschutzgesetz benötigen. Um unliebsamen Überraschungen zu entgehen, sollten Sie vor der Einrichtung der Pflegestelle Kontakt mit dem zuständigen Veterinäramt aufnehmen. Nur so ist sichergestellt, dass Sie als tierheimähnliche Einrichtung, keine Hundesteuer zahlen müssen.

Rumänien ruft zur massenhaften

Tötung der Straßenhunde auf

 

Die Tierschützer in Rumänien stehen unter Schock: Einen Tag nachdem der rumänische Präsident Traian Basescu die Regierung zum Erlass einer Notverordnung aufgefordert hat, ist die beabsichtige Massentötung von Straßenhunden bereits grauenvolle Realität – ein Verstoß gegen das Urteil des rumänischen Verfassungsgerichts und ein beispielloser Akt der Grausamkeit.                                                      weiter...