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EU-weite Dönerproduktion

EU-weite Dönerproduktion

Neuer Fleischzerlegebetrieb in Brandenburg

In Ostprignitz-Ruppin (Brandenburg) eröffnet der Fleischgroßhändler Hacilar Helal seinen zweiten Fleischzerlegebetrieb nach seinem ersten in Berlin. Über 100 Tonnen Fleisch sollen täglich verarbeitet werden und in die euroweite Dönerproduktion gehen.

Auf seiner Webseite hebt das Unternehmen u.a. hervor, dass die Schlachtung unter "Einhaltung islamischer Vorschriften" erfolgt und "Jeder Schritt von qualifizierten Halal-Kontrolleuren begleitet" wird. 

Während das Brandenburger Wirtschaftsministerin die angekündigte Werksöffnung hinsichtlich Arbeitsplätzen und zu erwartenden Steuereinnahmen - sehr begrüßt, suchen wir auf der Webseite Aussagen zur Betäubungspflicht der Tiere vergeblich.

Deshalb haben wir die zuständigen Brandenburger Ministerien angeschrieben und gefragt, wie sie sicherstellen können, dass das gelieferte Fleisch von Tieren stammt, die vor dem Schächten betäubt wurden, wie es das Tierschutzgesetz verlangt.

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg

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Kleine Nirwana braucht Hilfe

Kleine Nirwana braucht Hilfe

Wir suchen Pflegestellen

Für viele Tiere ist das Tierheimleben belastend. Besonders für Welpen wäre der Aufenthalt in Pflegestellen eine gute Möglichkeit, die ersten Schritte in ein Hundeleben zu lernen. Doch auch alte und chronisch Hunde profitieren sehr von einem ruhigen Umfeld im privaten Rahmen.

Ebenso suchen wir für Hunde, die über Projekte der Freien Tierhilfe, unseres Mitgliedvereins, gelegentlich nach Deutschland kommen, geeignete Pflegefamilien. 

Die wenige Wochen alte Nirwana (Griffinmix) auf dem Foto oben braucht dabei echte Hilfe von Hundefreunden: Sie hat eine Bewegungseinschränkung am Hinterlauf (schlecht zusammengewachsener Bruch) und hinkt schwer. Sie soll in Deutschland noch einmal von einem Spezialisten untersucht werden und dann bis zu ihrer Vermittlung in einer Pflegestelle betreut werden, die ihr Physiotherapie ermöglicht.

 

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Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion

mit Prof. Markus Wild und Dr. Severin Dreesen

Für Dienstag, den 23. Juni, lädt die Katholische Akademie (Freiburg) in Zusammenarbeit mit der Mesella-Stiftung für eine sozial-ökonomische Zukunft zu einer Podiumsdiskussion "Aufgabe und Herausforderungen von Zoos" ein. 

Die Referenten sind

- Markus Wild, Professor für Theoretische Philosophie an der Uni Basel. Professor Wild forscht über Tierethik, Bewusstsein und Geschichte der Philosophie. Über die Verletzung der Tierwürde haben wir ein Interview für unser Magazin (3/2024) mit ihm geführt.

- und Dr. Severin Dreesen, seit 2020 Direktor des Zoo Zürich. Er galt bei seinem Amtsantritt mit 32 Jahren als einer der jüngsten Zoodirektoren Europas. Der Biologe promovierte in Zoologie an der Universität Oxford.

Aus dem Einladungstext: Der Artenschutz ist eine der zentralen Aufgaben moderner, wissenschaftlicher Zoos und Aquarien. Es handelt sich zweifellos um eine dringliche Aufgabe, denn das Artensterben gilt neben der Klimakrise als die größte Bedrohung für unseren Planeten und unser Leben. Einige Stimmen behaupten, dass wir uns aktuell im größten Artensterben seit dem Ende der Dinosaurierzeit vor 65 Millionen Jahren befinden. Laut WWF sind ein Viertel der Säugetierarten, jede achte Vogelart und 40 Prozent der Amphibienarten bedroht. Können Zoos hier einen wichtigen Beitrag leisten?

Eine zweite Herausforderung besteht in der Zucht bedrohter Tiere. Dies hat zur Folge, dass mitunter auch Individuen einer bedrohten Tierart euthanasiert werden müssen. Was hat mehr Gewicht: das Leben einzelner Tiere oder die Erhaltung der Art?

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